Zweiundzwanzigster Dezember

Türchen 22, 2025

Heiligabend
von Maria Knoke

Adil erreichte gerade noch den ICE im Münchener Hauptbahnhof. Der Zug war sehr voll. Es war Heiligabend, am frühen Nachmittag. Adil suchte seinen Wagen und den reservierten Platz. Es war ein Abteil mit sechs Plätzen. An den beiden Fensterplätzen saßen zwei ältere Frauen, die mit leerem Blick nach draußen starrten. Die beiden mittleren Plätze waren von jüngeren Frauen besetzt, die auf ihre Handys schauten. Auf dem rechten Gangplatz saß ein Mann mittleren Alters, der telefonierte. Der linke Gangplatz war mit Gepäck belegt. Adil prüfte seine Platznummer. Es war der mittlere Platz auf der linken Seite. Adil bat darum, das Gepäck vom Sitz zu nehmen und zeigte seine Reservierung. Die Frau, die offensichtlich auf seinem Platz saß, entschuldigte sich nicht, sondern warf ihm einen finsteren Blick zu und blaffte ihn an: „Dann hieven Sie doch den schweren Koffer in die Gepäckablage! Ich hebe mir doch keinen Bruch!“
Die Gepäckablage war schon gut gefüllt. Adil hob den Koffer hoch und platzierte ihn so, dass er seine eigene Tasche mit dem großen Teddy für seine Nichte noch unterbringen konnte. Dem schadete es hoffentlich nicht, wenn er etwas gedrückt wurde.
„Seien Sie doch vorsichtig! In meiner Tasche ist feines Gebäck!“ keifte, die Dame links am Fenster, obwohl er keine andere Tasche berührt hatte. Von fröhlicher Weihnachtsstimmung gab es keine Spur. Egoismus, Kälte und Gleichgültigkeit füllten das Abteil. Adil probierte seine Reisetasche unter seinem Sitz zu verstauen. Es passte nicht. Er nahm die oberen beiden Geschenktüten heraus, schloss die Tasche und dann passte es. Als er sich gesetzt hatte und die beiden Geschenktüten in der Hand betrachtete, vermisste er die Tüte für Marianne. Hatte er sie etwa in der Parfümerie vergessen? Er überlegte. Es musste alles so schnell gehen. Er hatte nicht damit gerechnet, dass so ein kleines Fläschchen Parfüm 72 Euro kostete. Er kramte in seiner Geldbörse und legte alle Scheine auf die Theke. Das waren 65 Euro. Er zählte das Kleingeld, aber es fehlte 1 Euro und 20 Cent. Er fasste in seine Hosentasche, aber es fehlten immer noch 50 Cent. „Darf ich Ihnen die nächste Woche bringen?“ fragte er verlegen die Verkäuferin.
„Nein, tut mir leid, auch Heiligabend muss die Kasse stimmen. Haben Sie denn keine Karte?“
Doch natürlich hatte er eine Karte in der Brieftasche. Daran hatte er in der Hektik nicht gedacht. Hinter ihm hatte sich eine Schlange gebildet, die genervt murrte. Adil erledigte die Kartenzahlung und verlies schnell den Laden, ohne Parfüm. Ja so musste es gewesen sein. Was sollte er denn jetzt machen? Er kramte seine Reisetasche hervor und suchte vergebens. Ihm wurde übel. Sein Magen krampfte sich zusammen. Ausgerechnet Mariannes Geschenk! Am liebsten hätte er laut losgeschrien. Er schlug die Hände vors Gesicht, denn er hatte Angst zu weinen. Die Frau, die ihm schräg gegenüber saß, fragte leise: „Isrt Ihnen nicht gut? Möchten Sie ein Wasser? “ Sie hielt ihm eine Flasche entgegen. Adil schüttelte den Kopf. „Nein, danke, mir ist etwas sehr Trauriges passiert.“ Stockend erzählte er von dem vergessenen Geschenk. Die Frau sagte: „Das tut mir leid. Ist Marianne ihre Freundin?“ „Meine Freundin, meine Ersatzmutter, mein Schutzengel… ich kann gar nicht sagen, was sie alles für mich ist. 2015 kam ich aus Syrien nach Deutschland. In Syrien wurde meine Familie verfolgt. Mein älterer Bruder wurde getötet. Meine Eltern waren krank und mussten bleiben. Aber mein jüngerer Bruder und ich schlossen uns Verwandten an. Auf vielen Umwegen, in ständiger Angst und Bedrohung kamen wir nach Deutschland. Die Verwandten hatten wir verloren. Immer wieder wurden wir bedroht. Wir konnten kaum die Sprache, auch mit Englisch war es schwer. Dann kamen wir in verschiedene Flüchtlingsunterkünfte, wo wir keine Ruhe hatten. Wir hatten weiterhin Angst. Da lernte ich Marianne kennen und sie lehrte uns Deutsch. Sie hatte viel Geduld mit uns. Wir hatten immer mal wieder Ärger mit anderen Flüchtlingen. Marianne sorgte dafür, dass wir uns in einer Kirchengemeinde aufhalten durften, um in Ruhe zu lernen. Das tat sehr gut. Sie half bei Behörden, sogar ein Praktikum bei einem Installateur hat sie mir besorgt. Nach einem Jahr konnte ich dort eine Ausbildung machen. Marianne half beim Lernen. Dann besorgte sie mir eine sehr kleine Wohnung. aber ich konnte endlich zur Ruhe kommen. Marianne hat für Möbel, Geschirr und vor allem für das Herz gesorgt. Ich weiß nicht, ob Sie verstehen. Aber ich durfte Marianne in ihrem Zuhause besuchen. Sie hat für uns gekocht, wir haben zusammen gegessen und uns unterhalten. Ihr kann ich vertrauen. Und ausgerechnet für sie habe ich jetzt kein Geschenk. Ich soll morgen Nachmittag mit ihr Kaffee trinken. Ich kann doch jetzt nichts mehr kaufen!“ Die letzten Worte gingen in Schluchzen unter.
Im Abteil herrschte nun betroffenes Schweigen. Dann griff die Frau neben ihm in ihre Tasche, holte einen kleinen Stollen raus, der in Klarsichtfolie verpackt und mit einer roten Schleife verziert war. Sie reichte ihn Adil und sagte: „Entschuldigen Sie, dass ich eben so unfreundlich war. Nehmen sie das für ihre Marianne.“
Adil schaute ungläubig und stotterte: „Aber das geht doch nicht…“
„Doch das geht. Er sollte für meine Schwiegermutter sein. Heute morgen habe ich erfahren, dass sie jetzt Diabetikerin ist. Da darf sie keinen Stollen essen. Ich habe in der Bahnhofsbuchhandlung noch schnell einen Ernährungsratgeber gekauft. Das ist das bessre Geschenk. Also nehmen Sie ruhig den Stollen. Er ist selbstgebacken!“
Mit einem dankbaren Lächeln nahm er das Geschenk. Er konnte nicht sprechen.
Die Frau, die ihm schräg gegenübersaß, holte aus ihrer Tasche ein längliches Päckchen, das in rotes Geschenkpapier eingepackt war und das eine goldene Schleife zierte. Sie hielt es Adil hin und sagte. „Nehmen Sie diesen handgeschnitzten Kerzenleuchter. Er war für meine Schwester gedacht. Aber wenn ich es mir so recht überlege, weiß sie das gute Stück wohl kaum zu schätzen. Sicher freut sie sich mehr über einen Geldschein in der Weihnachtskarte. Also schenken sie ihn ihrer Marianne. Sie hat ihn verdient.“
Staunend nahm er das Geschenk an.
Die blonde Dame rechts am Fenster öffnete auch ihre Tasche. Sie entnahm einen kleinen blauen Samtbeutel und reichte ihn Adil.
„Hierin ist eine Seife aus Schafsmilch, mit Zitronenduft parfümiert. Bitte nehmen Sie das für ihre Marianne. Das muss ja eine großartige Frau sein.“
Adil meinte: „Aber das kann ich doch nicht annehmen. Sie hatten es doch für jemanden anderen vorgesehen. Der kann doch jetzt nicht leer ausgehen.“
„Nehmen Sie nur. Das ist ein Geschenk für unvorhersehbare Besucher. Und das sind Sie, oder besser ihre Marianne.“ Sie lächelte Adil so freundlich an, dass er nicht ablehnen konnte.
Auch die andere Dame am Fenster holte ein kleines Päckchen aus ihrer Tasche. „So und hier haben Sie noch eine Duftkerze für den Kerzenständer. Sie enthält nur natürliche ätherische Öle. Bitte nehmen Sie sie auch von mir als Hochachtung für diese wunderbare Frau.“
Adil nahm das Päckchen dankend entgegen. Er sagte: „Ich bin überwältigt von so viel Hilfsbereitschaft. Ihnen allen ganz herzlichen Dank. Es ist Weihnachten und ich bin so reich beschenkt, dass ich gar nicht weiß, wie ich das alles transportieren soll.“
Da meldete sich sein Gegenüber: „ Na dann nehmen Sie halt diese Tasche! Schließlich möchte ich auch etwas beitragen.“ Er nahm aus seiner Tasche einen gestrickten Weihnachtsmann, in dem sich eine Weinflasche befand. Die Flasche verstaute er wieder in seiner Tasche und meinte: „Meinem Schwiegersohn wird der Wein auch ohne Verpackung schmecken!“
Adil bedankte sich und füllte alles in den Bauch des gestrickten Weihnachtsmannes. Die Reisenden sprachen freundlich und lebhaft miteinander, lächelten sogar. Adils Augen strahlten. Ja, das war Weihnachten.

Geschenkideen von BLAutor

Drei Anthologien hat unser Arbeitskreis bis jetzt gemeinsam verfasst, und an zwei weiteren haben mehrere unserer Mitglieder mitgewirkt. diese sollten in keinem Bücherregal fehlen.

  1. Blind Verliebt
    ist die neueste im September 2024 erschienene Anthologie des Schreibzirkels BLAutor.
    31 AutorInnen mit Sehbeeinträchtigung beleuchten das Thema auf ganz unterschiedliche Weise. Lassen Sie sich in eine Welt der besonderen Art entführen.
  2. Abenteuerliche Anekdoten blind erlebt
    ist der Titel unserer zweiten Anthologie, die im Oktober 2023 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook auf dem Buchmarkt erschienen ist.
    Dank einer Buch-Patenschaft, die eines unserer Mitglieder übernommen hat, ist auch diese Anthologie mittlerweile aufgelesen worden und somit in den Hörbüchereien für blinde Menschen ausleihbar.
  3. Farbenfrohe Dunkelheit
    ist der Titel unserer mittlerweile zwei mal preisgekrönten ersten BLAutor-Anthologie, die 2022 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook erschienen ist und als Hörbuch produziert wurde und bei den Hörbüchereien für blinde Menschen ausgeliehen werden kann.
  4. Anthologie Weihnachtszauber, 39 einfach schöne Weihnachtsgeschichten
    Es muss ja nicht gleich ein komplett eigenes Buch sein. In einer Anthologie finden sich stets mehrere Autor:innen mit ihren Geschichten zu einem Thema zusammen, um dann gemeinsam ein Buch zu füllen.
    Der Pashaas-Verlag rief zur Teilnahme an dieser Weihnachts-Anthologie auf. Fünf unserer Mitglieder schafften es, ihre Geschichten dort zu veröffentlichen.
  5. Weihnachtsmodus an, mit Autor:innen des Arbeitskreises und anderen
    Und hier ist die fünfte Anthologie, die der Pashaas-Verlag mit 20 Autor:innen, fünf aus unserem Arbeitskreis, herausgegeben hat.
    Es ist eine Weihnachtsanthologie der besonderen Art.

Ein Blick lohnt auch immer auf die Liste unserer Neuerscheinungen, wo die neuesten Werke unserer Mitglieder erscheinen.
Neue Bücher von BLAutor-Mitgliedern

Nähere Informationen über die jeweils mitwirkenden Author:innen erfahren Sie unter
Vitae und Werke.


Der Blindnerd-Adventskalender

Unser blindes Mitglied Gerhard ist blinder Hobbyastronom und das einzige blinde Mitglied der Deutschen Astronomischen Gesellschaft. Seit acht Jahren führt er den Blog Blindnerd.de.
In diesem Jahr fällt sein Adventskalender zwar etwas sparsamer aus, aber ein Blick in seine Weihnachtspost lohnt sich in jedem Fall.

Der Blautor-Adventskalender und der Blindnerd-Adventskalender sind überkreuz verlinkt, so dass man von jedem aus zu den jeweiligen Türchen des anderen springen kann.
Mit
diesem Link gelangen Sie und ihr auf diesen etwas außergewöhnlichen Weihnachtskalender.



Türchen 22 des BLAutor-Adventskalenders 2024

Im Advent – manch‘ schöner Moment

von Dieter Kleffner

Eisblumen am Fenster
Frost Schnee und klirrende Kälte
Drinnen ein warmer Kamin

Glitzernde Winterwelt
Schneemann mit Kohleaugen
Möhrennase im Wind

Kosmische Bilder
Wundersam roter Himmel
Funkelnde Milchstraße

Nikolausschlitten
Glöckchen und tanzende Flöckchen
Kufenspur im Tann‘

Nikolausstiefel
Geheime Wünsche spinnen
kindliche Träume

Nikolaustüte
Apfel Nuss und Mandelkern
Hm -ein Schokoladenstern
Festliches Geläut
Weihrauch, Messe, Chorgesang,
Gänsehaut beim Orgelklang

Stern von Betlehem
Zauber der Heiligen Nacht
Verwandeltes Herz

Frohe Weihnachtszeit
Braten-, Kerzen-, Tannenduft
Reich gedeckter Tisch

Menschliche Wärme
Scham vor großen Gefühlen
Und doch – der Wunsch nach Liebe

Buchauszug: Gedichte, die Bände sprechen
Autor Dieter Kleffner, ©2020 Edition Paashaas Verlag

Der Blindnerd-Adventskalender

Unser blindes Mitglied Gerhard ist blinder Hobbyastronom und das einzige blinde Mitglied der Deutschen Astronomischen Gesellschaft. Seit sieben Jahren führt er den Blog Blindnerd.de. In diesem Jahr widmet sich sein Adventskalender ganz den Wundern des Kosmos.
Der Blautor-Adventskalender und der Blindnerd-Adventskalender sind überkreuz verlinkt, so dass man von jedem aus zu den jeweiligen Türchen des anderen springen kann.
Mit
diesem Link gelangen Sie und ihr auf diesen etwas außergewöhnlichen Weihnachtskalender.

Geschenkideen von BLAutor

Drei Anthologien hat unser Arbeitskreis bis jetzt gemeinsam verfasst, und an zwei weiteren haben mehrere unserer Mitglieder mitgewirkt. diese sollten in keinem Bücherregal fehlen.

  1. Blind Verliebt
    ist die neueste im September 2024 erschienene Anthologie des Schreibzirkels BLAutor.
    31 AutorInnen mit Sehbeeinträchtigung beleuchten das Thema auf ganz unterschiedliche Weise. Lassen Sie sich in eine Welt der besonderen Art entführen.
  2. Abenteuerliche Anekdoten blind erlebt
    ist der Titel unserer zweiten Anthologie, die im Oktober 2023 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook auf dem Buchmarkt erschienen ist.
    Dank einer Buch-Patenschaft, die eines unserer Mitglieder übernommen hat, ist auch diese Anthologie mittlerweile aufgelesen worden und somit in den Hörbüchereien für blinde Menschen ausleihbar.

  3. Farbenfrohe Dunkelheit
    ist der Titel unserer mittlerweile zwei mal preisgekrönten ersten BLAutor-Anthologie, die 2022 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook erschienen ist und als Hörbuch produziert wurde und bei den Hörbüchereien für blinde Menschen ausgeliehen werden kann.
  4. Anthologie Weihnachtszauber, 39 einfach schöne Weihnachtsgeschichten
    Es muss ja nicht gleich ein komplett eigenes Buch sein. In einer Anthologie finden sich stets mehrere Autor:innen mit ihren Geschichten zu einem Thema zusammen, um dann gemeinsam ein Buch zu füllen.
    Der Pashaas-Verlag rief zur Teilnahme an dieser Weihnachts-Anthologie auf. Fünf unserer Mitglieder schafften es, ihre Geschichten dort zu veröffentlichen.
  5. Weihnachtsmodus an, mit Autor:innen des Arbeitskreises und anderen
    Und hier ist die fünfte Anthologie, die der Pashaas-Verlag mit 20 Autor:innen, fünf aus unserem Arbeitskreis, herausgegeben hat.
    Es ist eine Weihnachtsanthologie der besonderen Art.

Nähere Informationen über die jeweils mitwirkenden Autor:innen erfahren Sie unter
Vitae und Werke.


22.12.2023, Weihnachtsspeck

von Maria Knoke

Herrlich, jetzt kommt die Weihnachtszeit,
Plätzchen und Stollen stehen bereit.
Da stellt sich doch nur die Frage:
wer hat denn da Angst vor der Waage?
Lass dich nicht terroriaieren,
Du kannst sie doch manipulierten!
Stell dich drauf mit einem Bein,
und du wirst zufrieden sein.
Gib den Zahlen nicht die Macht,
sondern wähle mit Bedacht,
Was dir schmeckt und dir gut tut,
genieß von Herzen mit frohem Mut!
Freu Dich am Hüftgold in diesen Wochen,
wer liebt schon tapezierte Knochen?
Der stets verzichtet, wird verbittert,
Gesicht, Gesäß werden vernittert,
drum bringt mir Lebkuchen und Marzipan,
soviel ich davon essen kann!
Es wird mir irgendwann zu süß,
dann ess ich liebend gern Gemüs‘
Salat, Spinat und auch Tomaten,
Rucola statt Gänsebraten,
halt mich fit, lauf schnell und weit,
dann schmilzt der Speck der Weihnachtszeit.

Geschenktipp

Zwei Bücher hat unser Arbeitskreis gemeinsam verfasst. diese sollten unter keinem Weihnachtsbaum fehlen.

  1. Abenteuerliche Anekdoten blind erlebt ist der Titel unserer neuen Anthologie, die im Oktober 2023 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook auf dem Buchmarkt erschienen ist.
  2. Farbenfrohe Dunkelheit
    ist der Titel unserer mittlerweile zwei mal preisgekrönten ersten BLAutor-Anthologie, die 2022 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook erschienen ist und als Hörbuch produziert wurde und bei den Hörbüchereien für blinde Menschen ausgeliehen werden kann.

Auch auf diesem Weg bietet BLAutor seinen Mitgliedern die Möglichkeit, ein eigenes Werk auf dem Buchmarkt zu präsentieren.
Mit dem Kauf dieser beiden Anekdoten unterstützen sie die Arbeit unseres Arbeitskreises.
Und nun kommt noch ein Hinweis auf einen Adventskalender der besonderen Art:

Der Blindnerd-Adventskalender

Unser blindes Mitglied Gerhard ist blinder Hobbyastronom und das einzige blinde Mitglied der Deutschen Astronomischen Gesellschaft. Seit sieben Jahren führt er den Blog Blindnerd.de. In diesem Jahr widmet sich sein Adventskalender Frauen aus wissenschaft und Astronomie, denn Frauen sind in diesen Arbeitsfeldern bis heute unterrepräsentiert.
Der Blautor-Adventskalender und der Blindnerd-Adventskalender sind überkreuz verlinkt, so dass man von jedem aus zu den jeweiligen Türchen des anderen springen kann.
Mit
diesem Link gelangen Sie und ihr auf diesen etwas außergewöhnlichen Weihnachtskalender.