Türchen 4, 2025
ELSA UND MIMMI
von Christiane Quemel
Elsa lebte mit sieben anderen Mutterschafen, einem frechen Jährling und einem Bock zusammen. Die Herde gehörte einem alten Schäfer, Richard Weigand, der bis vor zwei Jahren mit einer weitaus größeren Herde, die mehr als zweihundert Mutterschafe gezählt hatte, umhergezogen war. Inzwischen war er Rentner und lebte auf dem Bauernhof, den er von seinen Eltern geerbt hatte und ließ die Schafe ausschließlich das Land abweiden, das zum Anwesen gehörte. Anderes Vieh hielt Weigand nicht. Und der Bock erklärte immer wieder, wie gut das war. „Kühe, Ziegen Schweine und Federvieh untergraben den Zusammenhalt, die Moral und die Sitten einer Herde!“
Seine kleine Herde hielt Weigand, weil der Schäfer nun mal das Scheren nicht lässt. Und was das Scheren betraf, war Elsa froh, denn ihr Hirte konnte diesbezüglich mit ihr sehr zufrieden sein. Schließlich hatte sie im vergangenen Sommer vier Kg Wolle gegeben. Nach dem Auswiegen ihrer Wolle hatte der Schäfer stolz gesagt: „Das ist sehr gut! Es gibt immer mehr Leute, die nach schwarzer Wolle verlangen!“ Aber wirklich getröstet wäre Elsa nur gewesen, wenn sie tatsächlich jemanden kennengelernt hätte, der ihre schwarze Wolle wirklich mochte, denn es war überhaupt nicht leicht, das schwarze Schaf zu sein, auch nicht oder gerade in so einer kleinen Herde.
Außer Tilla mochte kein anderes Schaf neben ihr grasen oder schlafen. Und Bella, die sich immer sehr wichtig vorkam, nicht zuletzt, weil sie einen großen Stein im Brett des Bockes hatte, behauptete immer wieder: „Die Tilla bleibt nur in deiner Nähe, weil sie zu dumm ist, dich nicht zu mögen.“
Auch der Bock übersah Elsa meist geflissentlich. Und wenn er doch einmal in ihre Nähe kam, stampfte er zornig mit dem Vorderhuf auf und senkte drohend den Kopf.
Eines Morgens im November beobachteten die Schafe, dass Bella, die nicht nur besonders schön, sondern auch besonders neugierig und schwatzhaft war, am Rand des Pferchs stand und aufmerksam einem Gespräch folgte, das der Schäfer mit einem fremden Mann führte. Die anderen Schafe wollten schon hingehen, um endlich auch zu erfahren, worum es ging, als Bella sich umdrehte und mit wichtiger Miene auf die Mitte der Weide zusteuerte.
„Hört mal alle her!“, rief sie. Und alle Schafe bildeten einen Kreis um Bella.
„ich muss euch was erzählen!“, fuhr Bella so aufgeregt fort, dass ihre Stimme zitterte und höher klang als gewöhnlich, sodass ihre Schwester Emma, die immer eifersüchtig auf Bella war, spitz bemerkte: „Verdammt nah an der Ziege heute, was?“
Bella ließ sich nicht beirren und sprach weiter: „In der Stadt wird es einen Weihnachtsmarkt mit einer lebendigen Krippe geben. Und weil wir eine so schöne, kleine Herde sind, sind wir mit dabei. Und an jedem Sonntag in der Vorweihnachtszeit wird es ein Adventssingen geben mit der Krippe malerisch im Hintergrund. Und zu diesem Singen kommt immer das Fernsehen!“
„Fernsehen?“, fragte Tilla.
„Das ist mal wieder typisch, dass du das nicht kennst!“, meinte der Jährling herablassend.
„Der Schäfer erzählt doch immer davon. Im Fernsehen kann man alles über die Welt erfahren. Und im Fernsehen gibt es nur berühmte Persönlichkeiten.“
„Und weil das nur, was für Prominente ist, und weil uns die ganze Welt sehen wird,“, fiel Bella dem Jährling ins Wort und sprach dann weiter: „Darum müssen wir einen ganz besonders guten Eindruck machen.“ Und nach einer kurzen Pause fügte sie ganz leise hinzu: „Für mich ist das ja überhaupt kein Problem.“
Dann sahen die Schafe einander an, und der Jährling knuffte Elsa in die Seite: „Dich können wir aber nicht mitnehmen, wenn wir einen guten Eindruck machen sollen. Du passt nicht zu uns. Und abends, wenn es dunkel ist, sieht dich sowieso kein Schwein, du Mistvieh!“
„Mist machst du auch nicht gerade wenig!“, versuchte sich Elsa zu verteidigen.
„Du kannst mich mal! Ich werde diese Herde berühmt machen mit meiner Show! Schließlich beobachte ich die größeren Enkel des Schäfers immer, wenn sie für das Casting üben.“ Und der Jährling begann auf den Hufen zu tänzeln und Laute auszustoßen, die manchmal kurz und abgehackt und dann langgezogen oder sogar auf- und abschwellend klangen. Währenddessen stritten die anderen Schafe darüber, welches von ihnen das schönste und hellste Fell hatte.
Der Bock machte diesem Geschrei ein Ende, indem er mit dem Kopf kräftig gegen den Unterstand stieß, den der Schäfer erst vor einigen Tagen aufgestellt hatte. Und der Bock brüllte: „Ruhe in der Herde! Ihr versteht wieder einmal den Ernst der Lage und die Wichtigkeit des Ereignisses nicht. Es geht hierbei um nichts Geringeres als um die Schafsehre, die Bedeutung des Schafswesens für die Weihnachtsgeschichte an sich. Und darum werdet ihr nur genau das tun, was ich euch sage. Und das gilt ganz besonders für dich!“
Der Bock sah in Elsas Richtung und stampfte drohend mit dem Vorderhuf auf. „Individuen wie du, eh, schwarze Schafe, sind sogar in der Menschheit berüchtigt und verschrien. Weigand wird zwar darauf bestehen dich mitzunehmen, weil du nun mal zur Herde gehörst, aber du wirst dich gefälligst vollkommen im Hintergrund halten. Du bist zwar keine Schande für die Menschheit aber dafür umso mehr für das Schafswesen!“
Etwa zwei Wochen später verlud der Schäfer die zehn Tiere auf den Hänger an seinem Traktor. Es war ein kalter Nachmittag mit Schneeregen. Elsa fühlte sich nicht wohl. Sollte die Zeit bei der lebendigen Krippe so werden, wie die Fahrt dorthin war, sah sie sehr dunklen Tagen entgegen. Auf dem Hänger stand sie zwischen Emma und Bella, die sie immer wieder in die Seite knufften. Vor Elsa stand der Jährling, der sich zu ihr umgedreht hatte, und einige Male nach ihr biss.
Schließlich hielt Weigand an und ließ die Schafe aus dem Anhänger. Auf dem Platz, auf dem der Weihnachtsmarkt stattfinden sollte, herrschte bereits geschäftiges Treiben, denn viele Menschen waren dabei Stände und Fahrgeschäfte aufzubauen. Als die Schafe auf den Stall, der sich direkt neben dem Weihnachtsmarkt befand, zugingen, hörten sie zwei laute Stimmen.
„ich bin für die Weihnachtsgeschichte unendlich wichtig und deshalb gebührt mir der Ehrenplatz ganz vorn in der Krippe!“, rief ein Esel.
„Ich wirke viel beruhigender auf die Menschen als du, durch meine imposante Größe und meine Gelassenheit!“, muhte ein Ochse.
Als die beiden aber die Schafe sahen, riefen sie wie aus einem Maul: „Ihr dummes Gesindel haltet euch gefälligst in der lebendigen Krippe ganz im Hintergrund!“, und der Esel fügte hinzu: „Ihr kommt in der Weihnachtsgeschichte ja nur deshalb vor, weil die Hirten bei euch gewacht haben. Ihr seid also höchstens indirekt beteiligt.“
Und während Weigand mit zwei anderen Männern, die wahrscheinlich die Besitzer von Ochs und Esel waren, den Stall für die Nacht vorbereitete, hielt der Bock eine Rede zur Verteidigung des Schafswesens vor allem für die Weihnachtsgeschichte.
„Wir Schafe repräsentieren das einfache Leben und die Friedlichkeit des Gottesreiches! Und das gilt in besonderem Maße auch innerhalb der Weihnachtsgeschichte. Das schöne Wollweiss unserer Felle wirkt auf die Menschen anheimelnd, friedlich und freundlich, was man auch daran erkennen kann, dass sie uns zur Beruhigung zählen, wenn sie abends im Dunkeln liegen und nicht schlafen können. Unser Fell leuchtet dann für sie besonders friedlich und freundlich. Wer käme denn auf die Idee Ochsen oder Esel vor dem Einschlafen zu zählen?“
Der Hinweis des Bockes auf dieses Einschlafritual der Menschen veranlasste Elsa sich in den hintersten Winkel des Stalles zurückzuziehen. Denn sie erinnerte sich noch zu gut an den Streit, den sie einmal mit Bella über diese Sitte gehabt hatte.
„Dass schwarze Schafe wirklich nichts taugen, kann man ja ganz einfach daran erkennen, dass man so was wie dich vor dem Einschlafen nicht zählen kann, weil man dich im Dunkeln ja überhaupt nicht sieht! Außerdem bekommen die Menschen, wenn sie so was wie dich sehen, nur noch mehr Albträume als sie ohnehin schon haben.“
„Ich kann doch ganz beruhigend und freundlich blöken!“
„Und was glaubst du wohl, wer dein furchtbar gewöhnliches Blöken vor dem Einschlafen hören will, he?“
Und um die Diskussion zu beenden, hatte Bella Elsa wieder einmal kräftig in die Seite geknufft.
Als Elsa den geordneten Rückzug angetreten hatte, und es sich im hintersten Winkel so gemütlich als möglich gemacht hatte, gingen die Streitigkeiten mit unverminderter Schärfe weiter. „Schönes Fell?“, höhnten Ochse und Esel wie aus einem Maul.
„Mein Fell ist viel schöner als eure Felle durch seine einzigartige schwarzweiße Zeichnung.“
„Es stimmt! Das Weisß eurer Felle ist langweilig und eintönig. Außerdem muss ich betonen, dass grau nicht gleich grau ist. Und wusstet ihr schon, dass sich Esel wieder großer Beliebtheit bei den Menschen erfreuen, und dass ich aus einer großen Zahl meiner Artgenossen für die Präsenz bei dieser lebendigen Krippe auserwählt worden bin? Ich bin also das Aushängeschild des Eseltums.“
Da die Menschen ihre Arbeit getan hatten und fortgegangen waren, und weil der Esel nach seiner Rede erst einmal verschnaufen musste, da er sich doch sehr aufgeregt hatte, trat Stille ein, in der plötzlich eine leise, aber sehr klare Stimme zu vernehmen war. Die Stimme kam von oben und fragte: „Was genau meinst du mit einer großen Zahl?“
Alle sahen nach oben. Es war Bella, die als Erste die Sprache wieder fand. „Ruhe da oben auf den billigen Plätzen. Wer bist du mickriges Mistvieh überhaupt?“
„Zugegeben, Mimmi heißt man als Katze nur, wenn man mal einen Menschen hatte, dem kein besserer Name eingefallen ist. Und ich hatte früher so einen Menschen, der bis auf seine Einfallslosigkeit wirklich in Ordnung war. Aber, was tun mein Name und vor allem meine Größe jetzt zur Sache?“
Mimmi war wirklich mickrig, schwarz und mager. Außerdem fehlte ihr das rechte Auge. Doch sie saß sehr gelassen auf einem Dachbalken. Und es war ihr anzusehen, dass sie beschlossen hatte, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen und sich souverän zu behaupten.
„Dir ist wohl überhaupt nicht klar, wo du hier bist! Dies ist eine lebendige Krippe, die den Menschen die Weihnachtsgeschichte erlebbar machen soll. Hier haben also Herumtreiber wie du absolut nichts verloren. Wer hat jemals davon gehört, dass Katzen in der Weihnachtsgeschichte vorkommen? Da kommen noch eher Hunde vor, die die Schafe gehütet haben. Und hüte dich gefälligst davor, dich bei den Filmaufnahmen zu zeigen, wenn du schon nicht gehen willst!“, blökte der Bock böse.
„Dass das hier eine lebendige Krippe ist, pfeifen die Spatzen schon seit Wochen von den Dächern. Und auch das mit den Adventssingen ist schon lange in aller Munde. Das alles interessiert mich nicht. Ich bin nur wegen der Mäuse hier, die sich schon längst hier eingenistet haben und euer Futter fressen und alles verdrecken werden. Zwei habe ich eben schon erledigt. Dieses Pack wird auch immer dreister und arroganter. Die wissen längst, dass ich hier bin, und versuchen mir auf der Nase herumzutanzen. Sie halten mich für einen Gegner, den man nicht ernst nehmen muss, weil es viel größere Katzen gibt. Ich werde es mir hier irgendwo im Hintergrund gemütlich machen, wenn ich nicht gerade Mäuse jagen muss. Also braucht ihr keine Angst zu haben, dass ich euch die Show stehle. Ich bin wirklich nur deshalb hier, um meine Pflicht zu tun, wie es mindestens einer meiner Vorfahren in der echten Weihnachtsgeschichte auch getan hat.“
„Was bildest du dir eigentlich ein? Katzen kommen nicht in der Weihnachtsgeschichte vor und damit basta! Das wird ja immer schöner. Heutzutage darf sich wohl wirklich jeder in der Weihnachtsgeschichte wichtigmachen. Das können wir doch nicht zu lassen!“ Der Bock war außer sich vor Zorn und stampfte mehrfach drohend mit dem Vorderhuf auf.
Mimmi sagte: Ihr glaubt wohl alles, was euch die Menschen als Flöhe in den Pelz setzen. Was die Zweibeiner betrifft, seid ihr wirklich ausgesprochen naiv. Wir Katzen nähern uns den Menschen grundsätzlich mit gesundem Vorbehalt. Und daher wissen wir, dass die meisten von ihnen keinen Sinn für Wesentliches haben. Und aus diesem Grund halten sie oft bedeutsame Dinge für allzu selbstverständlich. Wer hat denn wohl dafür gesorgt, dass die Vorräte für eure Vorfahren und für die heilige Familie den Ratten und Mäusen nicht zum Opfer gefallen sind?“
Bella warf sich stolz in die Brust und verkündete: „Das ist doch klar! Das war der heilige Geist! Der heilige Geist fuhr vom Himmel herab, kurz bevor die heilige Familie im Stall eintraf und säuberte den Stall von Ratten und Mäusen und gab diesem Ungeziefer die Erkenntnis ein, dass sie nicht nur weggehen sollten, sondern sich für die bestimmte Zeit vom Stall fernzuhalten hatten, eben, bis die heilige Familie weggezogen war.“
Allmählich schien Mimmi doch die Geduld zu verlieren, was an dem zunehmend durchdringlicheren Glanz ihres smaragdgrünen Auges zu erkennen war. Und Elsa nahm an, dass ihr Schwanzende vor Aufregung zuckte, wie sie es häufig bei der dreifarbigen Katze beobachtet hatte, die bis zum Herbst mit ihnen auf dem Hof gelebt hatte.
„Vom Himmel herabfahren, um Ratten und Mäusen Erkenntnisse einzugeben, warum sollte dieser überflüssige Aufwand nötig sein? Schließlich hatte der Chef da oben uns längst erschaffen, damit wir diese Plagegeister kurzhalten!“
„So eine heruntergekommene Größenwahnsinnige!“, brüllte der Bock.
Nachdem er so geschimpft hatte, war mehrmals ein leises Geräusch zu hören. Mimmi fauchte und ließ ihren Schwanz durch die Luft peitschen. Jetzt war sie richtig zornig. Und um sich selbst zu beruhigen, murmelte sie vor sich hin: „Und meine Vorfahren haben doch ihren Platz in der Weihnachtsgeschichte gehabt, ob die Menschen sie erwähnen oder nicht! Sie haben ihre Pflicht getan. Und sie haben den Stall durch ihr Schnurren zu einem gemütlichen Ort gemacht. Von Gemütlichkeit und Annehmlichkeiten verstehen wir nämlich was.“
Wenn das wirklich wahr ist, dürfte es für dich ein Leichtes sein uns zu beraten, wer von uns die angenehmste Ausstrahlung hat und deshalb die Nummer eins in der Weihnachtsgeschichte ist!“, sagte der Ochse.
Alle waren mit diesem Vorschlag einverstanden. An der Art ihrer Zustimmung hörte Elsa, wie sehr jeder von ihnen davon überzeugt war, als Hauptdarsteller ausgewählt zu werden. Die Katze merkte das wohl auch. Und daher wollte Mimi zunächst nicht auf diese Idee eingehen. Darüber hinaus hatte sie längst genug von diesen Streitereien. Doch schließlich ließ sie sich doch dazu überreden, auch weil sie hoffte, so bei irgendjemandem einen warmen und gemütlichen Platz für die Adventszeit zu finden. Und so sprang sie zunächst dem Ochsen, dann dem Esel und danach auch den neun Schafen auf den Rücken. Und sie versuchte es sich bei jedem so gemütlich wie möglich zu machen, legte sich hin, streckte sich gemütlich aus, rollte sich zusammen, drehte sich auf die andere Seite, streckte sich aus und rollte sich zusammen. Und sie kam immer zum gleichen Ergebnis: „Nicht übel aber nicht wirklich toll und freundlich!“
Schließlich sprang Mimmi auf die Raufe und verfiel in nachdenkliches Schweigen.
„Alles nur Angeberei!“, maulte Bella, und der Jährling fügte hinzu: Natürlich! Sonst hätte sie sofort gemerkt, wer hier die beste Ausstrahlung hat, und wer der Star ist, ich natürlich!“
Es entstand eine Pause. Aber schließlich sagte Mimmi: „Irgendwie seid ihr alle ganz schön, auch wenn keiner von euch eine besonders freundliche Ausstrahlung hat. Ihr könntet euch ja auch damit abwechseln in der Weihnachtsgeschichte, eh, in dieser lebendigen Krippe wichtig zu sein und im Vordergrund zu stehen.“
Und Mimmi war die Enttäuschung darüber, dass sie keinen Freund für die nächste Zeit gefunden hatte, deutlich anzuhören.
Schließlich fiel die Katze in ein langes und tiefes Schweigen. Schließlich jedoch leckte sich Mimmi, nur um sich wieder zu sammeln die rechte Vorderpfote und ließ dann den Blick ihres verbliebenen Auges wie zufällig durch den hinteren Teil des Stalles schweifen. Plötzlich sprang sie mit zwei gekonnten Sätzen auf Elsas Rücken. Sie legte sich hin, streckte sich gemütlich aus, rollte sich zusammen, rollte sich dann auf die andere Seite, streckte sich aus und rollte sich wieder zusammen. Und endlich sagte sie so laut, dass es alle hören konnten: „Entschuldige vielmals! Beinahe hätte ich dich vollkommen übersehen und dass auch nur, weil es die dumme Zankerei gegeben hat!“ Dann rollte sie sich richtig gemütlich zusammen und brummte zufrieden: „Bei dir bleibe ich!“ Und dann begann sie laut zu schnurren.
„Das ist ja wieder mal so was von typisch! Schwarzes, unheilbringendes Pack, verträgt sich!“, schnauzte der Bock und fügte mit drohendem Unterton in der Stimme hinzu: „Aber, wenn ihr euch wirklich vollkommen im Hintergrund haltet, passiert euch nichts!“ Damit ließ er es endlich bewenden und wandte sich mit den anderen Tieren der Streitfrage zu, wer sich in der nächsten Zeit wann und wie wichtigmachen durfte.
Da Elsa und Mimmi sorgfältig darauf achteten, vollkommen im Hintergrund zu bleiben, und da die anderen Tiere allzu sehr damit beschäftigt waren, sich wichtig zu machen und sich dabei misstrauisch zu belauern, blieben die schwarze Katze und das schwarze Schaf in der Zeit bei der lebendigen Krippe von bösartigen Nachstellungen unbehelligt. Und auch, was alles andere betraf, war es eine wundervolle Zeit. Die Umgebung war angenehm, und das Futter war gut und reichlich. Viele zauberhafte Düfte wehten vom Weihnachtsmarkt herüber. Und Elsa war sicher, dass sie den anheimelnden Duft von Tannenzweigen, Tees, Kerzen, Gewürzen, Kuchen und Mandeln nie würde vergessen können. Abends wurde es dann immer besonders zauberhaft und feierlich, denn zu den wunderbaren Gerüchen war der Glanz von vielen kleinen und großen Lichtern zu sehen.
Doch die Katze lässt nicht nur das Mausen nicht. Und so beschäftigte sich Mimmi häufiger und nach Herzenslust auf ihre ganz eigene Art. so beobachtete ein kleines Mädchen am vierten Advent, wie Mimmi auf dem Stalldach waghalsige Kletterübungen machte.
„Oma, guck mal!“, rief es fröhlich. Mutter und Großmutter folgten dem Blick des Kindes. In diesem Augenblick sprang die schwarze Katze mit einem gekonnten und eleganten Satz auf Elsas Rücken und machte es sich dort so richtig bequem. Die drei Menschen kamen zu Elsa und Mimmi herüber. Die alte Frau fasste in Elsas Wolle und streichelte sie.
„Na, das gibt im nächsten Jahr mindestens einen schönen, warmen Pullover. Und schwarz ist ja auch immer so schick!“
Das Mädchen fragte seine Mutter, ob es Mimmi mitnehmen dürfe. Aber die wollte nichts davon hören.
Als die drei Menschen schließlich gegangen waren, bedankte sich Elsa bei Mimmi, weil sie durch sie endlich einen Menschen getroffen hatte, der ihre schwarze Wolle wirklich mochte. Aber sie war auch sehr traurig, dass die kleine, schwarze Katze immer noch kein richtiges Zuhause gefunden hatte. Doch dann hatte sie eine Idee.
„Du könntest doch mit uns nach Hause fahren, wenn die Zeit der lebendigen Krippe vorbei ist und der warme Stall wieder abgerissen wird. Bei uns gibt es einen schönen, warmen Stall, in dem es immer wieder Ratten und Mäuse gibt. Und die Enkelkinder des Schäfers waren zu der dreifarbigen Katze, die bis zum Herbst auf dem Hof gelebt hat, sehr freundlich. Sie haben viel mit ihr gespielt und ihr manche Leckerei zugesteckt.“
„Aber ich bin doch keine dreifarbige Glückskatze, sondern nur ein mickriger, schwarzer Streuner. Und die anderen Tiere werden mich nicht akzeptieren.“
„Aber wir sind immerhin zu zweit!“
Aber natürlich konnte Elsa Mimmi sehr gut verstehen. Und so redeten sie nicht weiter darüber.
Und dann kam der Tag, an dem der Weihnachtsmarkt zu Ende war. Weigand führte seine Schafe über den Platz, auf dem viele Menschen damit beschäftigt waren Stände und Fahrgeschäfte abzubauen. Er lud die Herde in seinen Hänger. Und Elsa dachte traurig daran, wie sehr sie Mimmi vermissen würde, als sie plötzlich spürte, wie die kleine, schwarze Katze auf ihren Rücken sprang und sich an ihrer Wolle festhielt.
Bella blökte sehr ungehalten: „Dieses kleine, schwarze Mistvieh von Katze muss aber ‚raus!“ Doch da schlug Weigand einfach die Klappe des Anhängers zu. Und als der Schäfer auf seinem Traktor gestiegen war, und sie durch die winterliche Landschaft nach Hause fuhren, war wirklich Weihnachten.
Geschenkideen von BLAutor
Drei Anthologien hat unser Arbeitskreis bis jetzt gemeinsam verfasst, und an zwei weiteren haben mehrere unserer Mitglieder mitgewirkt. diese sollten in keinem Bücherregal fehlen.
- Blind Verliebt
ist die neueste im September 2024 erschienene Anthologie des Schreibzirkels BLAutor.
31 AutorInnen mit Sehbeeinträchtigung beleuchten das Thema auf ganz unterschiedliche Weise. Lassen Sie sich in eine Welt der besonderen Art entführen. - Abenteuerliche Anekdoten blind erlebt
ist der Titel unserer zweiten Anthologie, die im Oktober 2023 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook auf dem Buchmarkt erschienen ist.
Dank einer Buch-Patenschaft, die eines unserer Mitglieder übernommen hat, ist auch diese Anthologie mittlerweile aufgelesen worden und somit in den Hörbüchereien für blinde Menschen ausleihbar. - „Farbenfrohe Dunkelheit“
ist der Titel unserer mittlerweile zwei mal preisgekrönten ersten BLAutor-Anthologie, die 2022 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook erschienen ist und als Hörbuch produziert wurde und bei den Hörbüchereien für blinde Menschen ausgeliehen werden kann. - Anthologie Weihnachtszauber, 39 einfach schöne Weihnachtsgeschichten
Es muss ja nicht gleich ein komplett eigenes Buch sein. In einer Anthologie finden sich stets mehrere Autor:innen mit ihren Geschichten zu einem Thema zusammen, um dann gemeinsam ein Buch zu füllen.
Der Pashaas-Verlag rief zur Teilnahme an dieser Weihnachts-Anthologie auf. Fünf unserer Mitglieder schafften es, ihre Geschichten dort zu veröffentlichen. - Weihnachtsmodus an, mit Autor:innen des Arbeitskreises und anderen
Und hier ist die fünfte Anthologie, die der Pashaas-Verlag mit 20 Autor:innen, fünf aus unserem Arbeitskreis, herausgegeben hat.
Es ist eine Weihnachtsanthologie der besonderen Art.
Ein Blick lohnt auch immer auf die Liste unserer Neuerscheinungen, wo die neuesten Werke unserer Mitglieder erscheinen.
Neue Bücher von BLAutor-Mitgliedern
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Vitae und Werke.
Der Blindnerd-Adventskalender
Unser blindes Mitglied Gerhard ist blinder Hobbyastronom und das einzige blinde Mitglied der Deutschen Astronomischen Gesellschaft. Seit acht Jahren führt er den Blog Blindnerd.de.
In diesem Jahr fällt sein Adventskalender zwar etwas sparsamer aus, aber ein Blick in seine Weihnachtspost lohnt sich in jedem Fall.
Der Blautor-Adventskalender und der Blindnerd-Adventskalender sind überkreuz verlinkt, so dass man von jedem aus zu den jeweiligen Türchen des anderen springen kann.
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Türchen 4 2024
An Ronja, meine fast Führhündin
von Dorothee Feuerstein
Nürnberg, 9. Februar 2024
Meine liebe kleine Ronja,
ich erinnere mich noch so genau, als ich Dich das erste Mal sah. Du warst damals sehr beschäftigt und spieltest mit Deiner Hundefreundin Kelly. Wahrscheinlich hatte sie Dir gerade erzählt, wie toll es ist, Führhund zu sein. Ich konnte Dich bei Deinem Spiel beobachten, Du warst damals ein süßer kleiner frecher Fratz, genauso, wie Dich mir die Führhundeschule beschrieben hatte.
Als ich Dir dann das zweite Mal begegnete, waren wir in Deinem Revier, Deinem Garten. Du hast mich sofort in Dein Heiligtum eintreten lassen, hast Dich auf den Rücken gelegt und mir Deinen Bauch zum Kraulen hingehalten. Du hattest sofort grenzenloses Vertrauen zu mir.
Als wir das erste Mal miteinander trainierten, konntest Du es kaum abwarten. Dein Schwanz drehte sich wie ein Propeller, und ich konnte förmlich sehen, dass Du Dich auf unsere Zusammenarbeit irrsinnig freutest. Als wir dann das erste Mal Abschied nehmen mussten, weil ich wieder nach Hause fuhr, Standes Du am Bahnsteig und kratztest Dich. „Sehen Sie, sie ist verlegen.“ Das war die Erklärung der Trainerin, die mir damals zunächst etwas zu menschlich erschien.
Wenn wir trainierten, konnte ich förmlich in Deinen Kopf schauen. Wenn Du etwas gut machtest , drehtest Du Dich um, schautest mich an, als wolltest Du sagen: „na, krieg ich jetzt auch ein Leckerli?“ Wenn Du irgendwo nicht drüber laufen wolltest, weil Du diesen Bodenbelag oder diese Unterlage noch nicht kanntest, sah ich förmlich, wie Deine Festplatte im Kopf rotierte, und wie Du krampfhaft überlegtest, wie Du dieses Hindernis umgehen könntest.
Du hattest schon Deine Tricks drauf. Wenn Du nicht nach Hause wolltest, wickeltest Du Dich mit Deiner Leine schnell um den nächsten Baum oder um den nächsten Laternenpfahl, und das Kommando „zurück“ hattest Du mal eben schnell vergessen. Du merktest Dir jedes Auto, sodass Du dort, wo irgendwann mal ein Auto geparkt hatte, nicht mehr die Straße überqueren wolltest. Du spürtest jede Stimmungsänderung, jede Spannung. Es schien, als ob Du alles verstündest, was um Dich herum passierte.
Du selektiertest sehr genau, wen Du mochtest, und wen Du absolut nicht leiden konntest. Wer einmal Deine Gunst verspielt hatte, der war bei Dir für immer unten durch. Aber wenn Du jemanden in Dein Hundeherz geschlossen hattest, dann warst Du bereit, alles für diesen Menschen zu tun. Du ließest Dich auch nicht von anderen Leuten ablenken, während Du Deine Arbeit verrichtetest. Du wolltest nicht der Liebling aller sein, Du warst fokussiert auf diejenigen, die Deine Liebsten waren. Ich gehörte sofort zu diesem Kreis. Bei uns beiden entstand sogleich dieses Band. Es schien, als ob ich alles verstünde, was Du gerade dachtest, was Du in dem Moment vorhattest, oder was Du demnächst wieder im Schilde führtest. Du warst eine zarte, sensible und aufmerksame Hündin, klug und frech zugleich.
Leider konnte ich dann doch nicht Dein Frauchen sein, so sehr ich es mir auch gewünscht hätte. Meine Fertigkeiten, um mit einem Führhund umzugehen, reichten schlichtweg nicht aus. Daher zog ich lieber gleich die Notbremse, ehe alles noch schlimmer würde. Ich entschied mich gegen die Nutzung eines Führhundes, ich entschied mich nicht gegen Dich.
Als Du damals das letzte Mal mit der Trainerin zu mir kamst, um die restlichen Sachen wie den großen Kauknochen und ein nagelneues Kuscheltier abzuholen, ohne Quietsch, damit Du und Dein neues Rudel keinen Schaden nähmest, streng nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, da spielten wir noch mal eine Runde miteinander. Dann war es Zeit zum Aufbruch. Du wusstest genau, dass es jetzt soweit war, endgültig Abschied zu nehmen. Du Standest auf, aber Du gingst nicht gleich zur Tür, sondern Du gingst nach hinten ins Schlafzimmer, um meinem Kater, der auf dem Schreibtischstuhl schlief, Ade zu sagen. Du lecktest ihm zärtlich übers Fell, dann drehtest Du Dich in Richtung Tür, liefst zur Trainerin zurück, um mit ihr nach draußen zu gehen.
Für Dein neues Frauchen hatte ich die Tasse mit dem Pudelkopf eingepackt. Ich wollte sie nicht mehr, denn sie würde mich laufend an Dich erinnern.
Mein liebes Ronjalein, mein Ronile, das ist jetzt 15 Jahre her. Nach der Trennung bekamst Du Fieber. Dein potentielles Frauchen damals war ebenfalls blind und chronisch krank. Man entschied daher, dass Du keine zweite Zurückweisung mehr vertrügest, so bliebst Du zeitlebens bei Deiner Trainerin. Ich habe Dich niemals vergessen, und ich hoffe, Du hattest es gut in Deinem Leben. Liebes süßes Ronile , von ganzem Herzen, Dein
zweitbestes Frauchen, Doro
Der Blindnerd-Adventskalender
Unser blindes Mitglied Gerhard ist blinder Hobbyastronom und das einzige blinde Mitglied der Deutschen Astronomischen Gesellschaft. Seit sieben Jahren führt er den Blog Blindnerd.de. In diesem Jahr widmet sich sein Adventskalender ganz den Wundern des Kosmos.
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Drei Anthologien hat unser Arbeitskreis bis jetzt gemeinsam verfasst, und an zwei weiteren haben mehrere unserer Mitglieder mitgewirkt. diese sollten in keinem Bücherregal fehlen.
- Blind Verliebt
ist die neueste im September 2024 erschienene Anthologie des Schreibzirkels BLAutor.
31 AutorInnen mit Sehbeeinträchtigung beleuchten das Thema auf ganz unterschiedliche Weise. Lassen Sie sich in eine Welt der besonderen Art entführen. - Abenteuerliche Anekdoten blind erlebt
ist der Titel unserer zweiten Anthologie, die im Oktober 2023 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook auf dem Buchmarkt erschienen ist.
Dank einer Buch-Patenschaft, die eines unserer Mitglieder übernommen hat, ist auch diese Anthologie mittlerweile aufgelesen worden und somit in den Hörbüchereien für blinde Menschen ausleihbar. - „Farbenfrohe Dunkelheit“
ist der Titel unserer mittlerweile zwei mal preisgekrönten ersten BLAutor-Anthologie, die 2022 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook erschienen ist und als Hörbuch produziert wurde und bei den Hörbüchereien für blinde Menschen ausgeliehen werden kann. - Anthologie Weihnachtszauber, 39 einfach schöne Weihnachtsgeschichten
Es muss ja nicht gleich ein komplett eigenes Buch sein. In einer Anthologie finden sich stets mehrere Autor:innen mit ihren Geschichten zu einem Thema zusammen, um dann gemeinsam ein Buch zu füllen.
Der Pashaas-Verlag rief zur Teilnahme an dieser Weihnachts-Anthologie auf. Fünf unserer Mitglieder schafften es, ihre Geschichten dort zu veröffentlichen. - Weihnachtsmodus an, mit Autor:innen des Arbeitskreises und anderen
Und hier ist die fünfte Anthologie, die der Pashaas-Verlag mit 20 Autor:innen, fünf aus unserem Arbeitskreis, herausgegeben hat.
Es ist eine Weihnachtsanthologie der besonderen Art.
Nähere Informationen über die jeweils mitwirkenden Autor:innen erfahren Sie unter
Vitae und Werke.
04.12.23, Santa Claus mühsamer Weg
von David rödle
„Wie lange willst du noch durch die Straßen irren, mir tun schon die Hufen weh?“
„Habe nur noch ein wenig Geduld, Rudi, wir werden schon noch ein paar herzensgute Menschen finden, die unserer Geschenke würdig sind.“
Santa blickte sich lächelnd zu seinem Rentier um und tätschelte ihm den Hals.
„Diese Leute hier“, fragte das Rentier naserümpfend, als sie endlich vor einer großen Hütte zum Stehen kamen.
Sicherlich mein Freund, sie beten vielleicht nicht unseren Herrn an, dennoch haben sie immer gutes getan, ohne an sich und den eigenen Profit gedacht zu haben!
Geschenktipp
Zwei Bücher hat unser Arbeitskreis gemeinsam verfasst. diese sollten unter keinem Weihnachtsbaum fehlen.
- Abenteuerliche Anekdoten blind erlebt ist der Titel unserer neuen Anthologie, die im Oktober 2023 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook auf dem Buchmarkt erschienen ist.
- „Farbenfrohe Dunkelheit“
ist der Titel unserer mittlerweile zwei mal preisgekrönten ersten BLAutor-Anthologie, die 2022 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook erschienen ist und als Hörbuch produziert wurde und bei den Hörbüchereien für blinde Menschen ausgeliehen werden kann.
Auch auf diesem Weg bietet BLAutor seinen Mitgliedern die Möglichkeit, ein eigenes Werk auf dem Buchmarkt zu präsentieren.
Mit dem Kauf dieser beiden Anekdoten unterstützen sie die Arbeit unseres Arbeitskreises.
Und nun kommt noch ein Hinweis auf einen Adventskalender der besonderen Art:
Der Blindnerd-Adventskalender
Unser blindes Mitglied Gerhard ist blinder Hobbyastronom und das einzige blinde Mitglied der Deutschen Astronomischen Gesellschaft. Seit sieben Jahren führt er den Blog Blindnerd.de. In diesem Jahr widmet sich sein Adventskalender Frauen aus wissenschaft und Astronomie, denn Frauen sind in diesen Arbeitsfeldern bis heute unterrepräsentiert.
Der Blautor-Adventskalender und der Blindnerd-Adventskalender sind überkreuz verlinkt, so dass man von jedem aus zu den jeweiligen Türchen des anderen springen kann.
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