Türchen 13, 2025
Tannenbaum holen
von Monika Lorenz
Wir holen den Tannenbaum
„Tannenbaumverkauf beim Forsthof im Wald.“
So steht es auf den Schildern, die überall im Wald und in unserem Viertel hängen. Seit Tagen schneit es. Garten und Wald sind bereits dick verschneit. Heute soll die Aktion „Tannenbäume selbst schlagen“ im Forsthof oben im Wald stattfinden. Aus dem Keller holen wir den alten Holzschlitten aus Kindertagen und stellen ihn vor die Haustür. Nach einem guten Frühstück starten wir unsere Wanderung in den Wald. Mützen, Handschuhe und dicke Steppjacken halten uns warm. Wir ziehen mit unserem Schlitten los. Eine Säge und ein paar Stricke zum Festbinden des Tannenbaums haben wir nicht vergessen. Im Wald angekommen, staunen wir über die bizarre Schneelandschaft. Die kleinen dick verschneiten Bäume sehen wie verwunschene Gnome aus. Von den hohen Bäumen rieseln beim kleinsten Windstoß Schneefahnen auf uns herunter. Die Wege sind noch unberührt. Nur Spuren von Wildtieren ziehen sich über den Weg. Wie ein Zauberwald kommt uns der Wald heute Morgen vor. Vom Schnee werden unsere Schritte verschluckt, nur das knirschende Gleiten des Schlittens ist zu hören. Wir genießen die unwirkliche Ruhe und Schönheit dieses Morgens. An der Kreuzung, an der wir jetzt ankommen, begegnen uns aus allen Richtungen Menschen mit Schlitten. Jetzt wird es im Wald lebendig. Kinder bewerfen sich mit Schneebällen und lassen sich juchzend in den frischen Schnee fallen. Von Weitem hören wir noch mehr Stimmen, der Forsthof ist nicht mehr weit. Das Tor zur Tannenschonung ist noch geschlossen. Aus der Forsthütte kommt der Förster und schließt das Tor auf. Mit Sägen in den Händen verstreuen sich die Menschen im Gelände, um den schönsten Baum auszusuchen. Einfach ist die Suche nicht. So viele schöngewachsene Bäume stehen hier und die Wahl fällt schwer. Durch dichtstehende Bäume suchen wir einen Weg. Immer wieder finden wir einen noch schöneren Baum. Ist dieser hier am schönsten oder war der dort hinten doch besser? Manch einer liebt einen schlanken hochgewachsenen Baum, mancher einen kleinen puscheligen, Jeder findet hier einen besonderen Baum. Die Kinder wuseln zwischen den Bäumen umher. Für sie ist es ein großer Spaß. Auf einmal stehen wir vor einer schönen, halbhohen Tanne. Sie würde in unser Wohnzimmer passen. Mit den roten und goldenen Kugeln behangen, den Glasvögeln mit den Federschwänzen auf den Zweigen, dem schönen alten Weihnachtsbaumschmuck, können wir uns diesen Baum gut vorstellen. Diese Tanne hier soll es also sein. Mir tut das Bäumchen leid. Es möchte bestimmt noch viele Jahre gerne den Schnee, die warme Sonne oder den kühlen Regen spüren, in die Höhe wachsen und nicht einfach abgesägt werden. Zwar wird es für einige Tage herrlich geschmückt und schön aussehen, doch dann wird es aussortiert und auf den Häckselplatz geworfen. Das Schicksal eines jeden Weihnachtsbaumes. Schnell verscheuche ich diese Gedanken. Die Säge wird vom Schlitten geholt und nach einigem Ritsch und Ratsch fällt der Baum in den Schnee. Mit unserem Baum gehen wir zum Eingang zurück. Einige Menschen warten bereits mit ihren Bäumen. Hier wird jeder Baum durch eine Trommel gezogen, die ihm ein Netz rundherum verpasst, damit er gut nachhause transportiert werden kann.
Nun kommt der schönste Teil dieser Weihnachtsbaum-Aktion. Im großen Holzhaus des Forsthofs, auf einem alten, mit Holz beheizten Küchenherd, steht ein großer Topf mit Glühwein und simmert vor sich hin. Der Duft dieses leckeren Getränks zieht schon eine ganze Weile durch die kalte Schneeluft und verspricht Wärme und Wohlgeschmack. Auch an die Kinder wurde gedacht. Neben dem großen Topf strömt aus einem kleineren der Duft nach Orangen, Zitronen, Apfelsaft und Gewürzen. Viele kleine Hände können sich an Bechern mit heißem, duftendem Getränk wärmen, wenn sie von den Schneeballschlachten, dem Schneemannbauen und dem Toben im frisch fallenden Schnee blaugefroren sind. Für die Kinder gibt es noch etwas ganz Besonderes, nämlich „Stockbrot“! Waldarbeiter haben vor dem Tor des Forsthofs aus Feldsteinen eine Feuerstelle errichtet. Große Holzscheite lassen das Lagerfeuer hochauflodern und knisternd brennen. Nicht nur die Kinder haben ihre Freude an den prasselnden und knackenden Flammen. Für das Stockbrotbacken bringt die Förstersfrau eine Schale mit süßem Hefeteig. Jedes Kind bekommt einen langen Stock und ein Stück Teig. Das wird um das eine Ende des Stocks gewickelt. Auf Holzklötzen rund um das Feuer setzen sich die Kinder und halten ihre Stöcke mit dem Teig nahe an die Flammen. Durch die Hitze wird der Teig zu einem Stockbrot gebacken. Manches Teigstück sieht nach einiger Zeit etwas dunkel oder einseitig schwarz aus. Ist dem Kind der Stock zu schwer geworden? Hat er sich in die Flamme geneigt? Vielleicht wurde das Kind abgelenkt und der Stock geriet zu nah an die Flamme. Doch die Kinder stört das nicht. Das Schwarze wird eben abgekratzt, das helle Innere schmeckt trotzdem. Schließlich ist am offenen Feuer selbst gebackenes Brot etwas ganz Besonderes. Ein leckerer Duft verbreitet sich von den frischgebackenen Stockbroten und vermischt sich mit dem Rauch des Holzfeuers.
Begeistert sitzen die Kinder mit ihren Stöcken vor dem Feuer. Gespannt und ungeduldig können sie kaum abwarten, bis das Stockbrot gar gebacken ist. Alle haben leuchtende Augen.
Mit Freunden, die wir hier getroffen haben, stehen wir an dicken Eichenfässern, die als Tische aufgestellt sind. Hier genießen wir unseren heißen, duftenden Glühwein und die mitgebrachten Plätzchen. Die Stimmung hier mitten im Wald, von Schneeflocken umtanzt, den heißen, würzigen Glühwein im Becher, ist so anheimelnd, keiner möchte diesen gemütlichen Platz verlassen.
Irgendwann läutet entfernt die Glocke der alten Kirche zur Mittagsstunde. Nicht nur die Kinder haben inzwischen Hunger bekommen. Beladen mit einer grünen Fracht ziehen die Menschen ihre Schlitten auf den dick verschneiten Waldwegen nachhause. Von da und dort hört man fröhliche Stimmen durch den Wald schallen. Kinderstimmen singen Adventslieder, nicht immer mit dem richtigen Ton, doch laut und fröhlich.
Zufrieden kommen wir zuhause an. Unser Tannenbäumchen wird aus seinem Netz befreit und bekommt auf dem Balkon einen guten Platz. Dort steht er bis zum Weihnachtsfest und die Vögel können ihn besuchen. Am Weihnachtsabend wird er dann im Lichterglanz strahlen und zeigen, wie schön er gewachsen ist. Sein intensiver Tannendurft wird das Zimmer erfüllen und uns wieder an den wunderschönen Morgen im verschneiten Wald erinnern.
Geschenkideen von BLAutor
Drei Anthologien hat unser Arbeitskreis bis jetzt gemeinsam verfasst, und an zwei weiteren haben mehrere unserer Mitglieder mitgewirkt. diese sollten in keinem Bücherregal fehlen.
- Blind Verliebt
ist die neueste im September 2024 erschienene Anthologie des Schreibzirkels BLAutor.
31 AutorInnen mit Sehbeeinträchtigung beleuchten das Thema auf ganz unterschiedliche Weise. Lassen Sie sich in eine Welt der besonderen Art entführen. - Abenteuerliche Anekdoten blind erlebt
ist der Titel unserer zweiten Anthologie, die im Oktober 2023 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook auf dem Buchmarkt erschienen ist.
Dank einer Buch-Patenschaft, die eines unserer Mitglieder übernommen hat, ist auch diese Anthologie mittlerweile aufgelesen worden und somit in den Hörbüchereien für blinde Menschen ausleihbar. - „Farbenfrohe Dunkelheit“
ist der Titel unserer mittlerweile zwei mal preisgekrönten ersten BLAutor-Anthologie, die 2022 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook erschienen ist und als Hörbuch produziert wurde und bei den Hörbüchereien für blinde Menschen ausgeliehen werden kann. - Anthologie Weihnachtszauber, 39 einfach schöne Weihnachtsgeschichten
Es muss ja nicht gleich ein komplett eigenes Buch sein. In einer Anthologie finden sich stets mehrere Autor:innen mit ihren Geschichten zu einem Thema zusammen, um dann gemeinsam ein Buch zu füllen.
Der Pashaas-Verlag rief zur Teilnahme an dieser Weihnachts-Anthologie auf. Fünf unserer Mitglieder schafften es, ihre Geschichten dort zu veröffentlichen. - Weihnachtsmodus an, mit Autor:innen des Arbeitskreises und anderen
Und hier ist die fünfte Anthologie, die der Pashaas-Verlag mit 20 Autor:innen, fünf aus unserem Arbeitskreis, herausgegeben hat.
Es ist eine Weihnachtsanthologie der besonderen Art.
Ein Blick lohnt auch immer auf die Liste unserer Neuerscheinungen, wo die neuesten Werke unserer Mitglieder erscheinen.
Neue Bücher von BLAutor-Mitgliedern
Nähere Informationen über die jeweils mitwirkenden Author:innen erfahren Sie unter
Vitae und Werke.
Der Blindnerd-Adventskalender
Unser blindes Mitglied Gerhard ist blinder Hobbyastronom und das einzige blinde Mitglied der Deutschen Astronomischen Gesellschaft. Seit acht Jahren führt er den Blog Blindnerd.de.
In diesem Jahr fällt sein Adventskalender zwar etwas sparsamer aus, aber ein Blick in seine Weihnachtspost lohnt sich in jedem Fall.
Der Blautor-Adventskalender und der Blindnerd-Adventskalender sind überkreuz verlinkt, so dass man von jedem aus zu den jeweiligen Türchen des anderen springen kann.
Mit
diesem Link gelangen Sie und ihr auf diesen etwas außergewöhnlichen Weihnachtskalender.
Türchen 13 des BLAutor-Adventskalenders 2024
W wie Weihnachten
Ulrike Geilfus
W wie Warenrausch:
Werktags wandern wahnsinnige,
wehrhafte Wilde woolworthwärts.
Wütendes Wurschteln.
Wunschzettel wuchern.
Wenig Wechselgeld.
Wird wollenes Wams Wanst wärmen?
Will Waltraud, Wolfgangs Witwe, wirklich wasserblaue Wirkware?
Was wenn Waisenkind Willi wieder weint?
wochenlanges Wägen, wühlen, wählen, widerlich!
Wirklich widerlich …
W wie Weihnachtsmarkt:
Winterliche Witterung.
Würzige Winde wehen.
Warmer Wein, weiche Waffeln, Windlichter, Wunderkerzen …
Warnung :
Wunderliche Wichtel wuseln wie wilde Wirbel.
wollen Wertsachen wegnehmen!
Weihnachsmann warnt wütend,
Wichtel wagen wortgewandt Widerstand:
„Wir wollen Weißwurst, Weichtierchen, Windbeutel …“
Weihnachtsmann würdigt widerwillig Wünsche wusliger Wichte.
wer weiß, wenn wunschlose Wusel westwärts wandern würden ..?
Weit weg? Wäre wunderbar wohltuend.
Wehmütiger Weihnachtsmann wiegt weichen Wattebart.
Weinbrand wärmt.
Welche Wonne.
Welche Wonne wäre Winterurlaub!!
Wow!
Wehmut …
W wie Wendepunkt:
Wohnsitzlose wünscht windgeschützten Winkel wegen Wehen.
Wehe, wenn Wehen wehen.
Widerstand wirkungslos.
Wachsbleicher Wirt weicht.
Wacklige Wohnstatt wirkt wanzig,
windig …, wirklich wüst, wenig wohnlich.
Wohltuende Wende.
Winziger Wicht wimmert.
Wollige Wiederkäuer wärmen Wonneproppen,
Wöchnerin wickelt Winzling.
Wehrloses Wesen wird wahrhaft Wunder wirken.
Wertvolle Wahrheiten werden wichtig werden.
Weltweit. Wirklich.
W wie Weihnachten.
W wie Wendepunkt.
Weitersagen!!
Der Blindnerd-Adventskalender
Unser blindes Mitglied Gerhard ist blinder Hobbyastronom und das einzige blinde Mitglied der Deutschen Astronomischen Gesellschaft. Seit sieben Jahren führt er den Blog Blindnerd.de. In diesem Jahr widmet sich sein Adventskalender ganz den Wundern des Kosmos.
Der Blautor-Adventskalender und der Blindnerd-Adventskalender sind überkreuz verlinkt, so dass man von jedem aus zu den jeweiligen Türchen des anderen springen kann.
Mit
diesem Link gelangen Sie und ihr auf diesen etwas außergewöhnlichen Weihnachtskalender.
Geschenkideen von BLAutor
Drei Anthologien hat unser Arbeitskreis bis jetzt gemeinsam verfasst, und an zwei weiteren haben mehrere unserer Mitglieder mitgewirkt. diese sollten in keinem Bücherregal fehlen.
- Blind Verliebt
ist die neueste im September 2024 erschienene Anthologie des Schreibzirkels BLAutor.
31 AutorInnen mit Sehbeeinträchtigung beleuchten das Thema auf ganz unterschiedliche Weise. Lassen Sie sich in eine Welt der besonderen Art entführen. - Abenteuerliche Anekdoten blind erlebt
ist der Titel unserer zweiten Anthologie, die im Oktober 2023 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook auf dem Buchmarkt erschienen ist.
Dank einer Buch-Patenschaft, die eines unserer Mitglieder übernommen hat, ist auch diese Anthologie mittlerweile aufgelesen worden und somit in den Hörbüchereien für blinde Menschen ausleihbar. - „Farbenfrohe Dunkelheit“
ist der Titel unserer mittlerweile zwei mal preisgekrönten ersten BLAutor-Anthologie, die 2022 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook erschienen ist und als Hörbuch produziert wurde und bei den Hörbüchereien für blinde Menschen ausgeliehen werden kann. - Anthologie Weihnachtszauber, 39 einfach schöne Weihnachtsgeschichten
Es muss ja nicht gleich ein komplett eigenes Buch sein. In einer Anthologie finden sich stets mehrere Autor:innen mit ihren Geschichten zu einem Thema zusammen, um dann gemeinsam ein Buch zu füllen.
Der Pashaas-Verlag rief zur Teilnahme an dieser Weihnachts-Anthologie auf. Fünf unserer Mitglieder schafften es, ihre Geschichten dort zu veröffentlichen. - Weihnachtsmodus an, mit Autor:innen des Arbeitskreises und anderen
Und hier ist die fünfte Anthologie, die der Pashaas-Verlag mit 20 Autor:innen, fünf aus unserem Arbeitskreis, herausgegeben hat.
Es ist eine Weihnachtsanthologie der besonderen Art.
Nähere Informationen über die jeweils mitwirkenden Autor:innen erfahren Sie unter
Vitae und Werke.
13.12.23, Die stumme Zeitbombe
von Tamara Ströter
Weihnachten liebte die neun jährige Mara besonders. Alles leuchtete bunt und duftete so wunderbar nach Plätzchen. Das Plätzchen backen mit der rundlichen Nachbarin machte Mara besonders viel Spaß. Die drückte auch mal ein oder zwei Augen zu, wenn Mara mehr als ein bisschen von dem KEKsteig naschte. Der Wunschzettel wurde wie in jedem Jahr liebevoll mit Buntstiften und ausgeschnittenen Werbebildchen von ihr gestaltet. Ganz oben drauf stand das Spiel Zeitbombe. Das wurde dauernd im Fernsehen gezeigt. Das Spiel war etwas Größer als eine DIN A 4 Seite und ca. 10 Zentimeter hoch. Ziel des Spiels war das man ca. 16 verschieden geformte Spielsteine in die dafür vorgesehenen Vertiefungen setzen musste. Die Schwierigkeit daran war das die Spieler nur eine Minute dazu Zeithatten. An dem Spiel war ein Timerangebracht, nach dessen Ablauf sprang die vorher runtergedrückte Platte mit den Vertiefungen hoch und alle eingesetzten Spielsteine flogen wieder raus. Dann ging es von vorne los. Mara spielte sowieso gerne jede Art von Brettspielen aber das stellte sie sich besonders lustig vor. Als dann der heilige Abend vor der Tür stand wuchs die Vorfreude und die Aufregung ob das gewünschte Spiel unter dem Baum lag. Sie hatte Glück und sie legte gleich los und spielte mit ihrer Mama den restlichen Abend Zeitbombe. Am nächsten Tag fuhr Mara mit ihrem Vater in den Skiurlaub. Die Eltern lebten schon länger getrennt und so hatte sich eingespielt, dass sie mit ihm immer am ersten Feiertag in die Berge fuhr. Im Schnee angekommen ging es natürlich erstmal raus auf die Piste. In der Pension waren noch mehr Familien mit Kindern und so freute sie sich auf die gemütlichen Abende an denen sie mit den Gleichalterigen im Speisezimmer spielen konnte. Natürlich hatte sie das neue Spiel Zeitbombe mitgenommen. Am dritten Abend waren die Erwachsenen ziemlich von dem sehr lauten ticken,
Des Timers an dem Spiel, genervt. Ihr Vater wollte das reparieren wie er gesagt hat. Dann wird das Spiel leiser. Er sollte recht behalten. Es war sehr leise, denn es war kaputt. Sie konnten zwar noch mit ihren Armbanduhren die Zeit stoppen aber der Mechanismus der die Platte nach oben springen ließ war auch defekt. Das machte Mara sehr traurig und wütend und ihr Vater versprach hoch und heilig das er das daheim wieder in Ordnung bringen würde und sie wieder damit spielen könne. Ganze 20 Jahre Später zog ihr Vater aus seinem Haus aus und sie half ihm beim Kartons packen und fand in einem der Schränke das immer noch kaputte Spiel und dachte mit Wehmut an ihre gemeinsamen Urlaube in den Bergen. Heute lachen Mara und ihr Vater über diese Anekdote und freuen sich an den gemeinsamen Urlaubserinnerungen.
Geschenktipp
Zwei Bücher hat unser Arbeitskreis gemeinsam verfasst. diese sollten unter keinem Weihnachtsbaum fehlen.
- Abenteuerliche Anekdoten blind erlebt ist der Titel unserer neuen Anthologie, die im Oktober 2023 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook auf dem Buchmarkt erschienen ist.
- „Farbenfrohe Dunkelheit“
ist der Titel unserer mittlerweile zwei mal preisgekrönten ersten BLAutor-Anthologie, die 2022 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook erschienen ist und als Hörbuch produziert wurde und bei den Hörbüchereien für blinde Menschen ausgeliehen werden kann.
Auch auf diesem Weg bietet BLAutor seinen Mitgliedern die Möglichkeit, ein eigenes Werk auf dem Buchmarkt zu präsentieren.
Mit dem Kauf dieser beiden Anekdoten unterstützen sie die Arbeit unseres Arbeitskreises.
Und nun kommt noch ein Hinweis auf einen Adventskalender der besonderen Art:
Der Blindnerd-Adventskalender
Unser blindes Mitglied Gerhard ist blinder Hobbyastronom und das einzige blinde Mitglied der Deutschen Astronomischen Gesellschaft. Seit sieben Jahren führt er den Blog Blindnerd.de. In diesem Jahr widmet sich sein Adventskalender Frauen aus wissenschaft und Astronomie, denn Frauen sind in diesen Arbeitsfeldern bis heute unterrepräsentiert.
Der Blautor-Adventskalender und der Blindnerd-Adventskalender sind überkreuz verlinkt, so dass man von jedem aus zu den jeweiligen Türchen des anderen springen kann.
Mit
diesem Link gelangen Sie und ihr auf diesen etwas außergewöhnlichen Weihnachtskalender.
