Ali Yildirim

Vita von Ali Yildirim

Ali Yildirim wurde 1978 in Aachen geboren. Sein Studium der BWL absolvierte er an der RWTH-Aachen. Danach zog es ihn nach Maastricht/Niederlande, nachh ca. 2,5 Jahren machte er sich als Unternehmensberater selbständig und arbeitete in Alicante/Spanien und hiernach auf Jersey. 2009 kehrte Ali Yildirim nach Aachen zurück und gründete das Software-Unternehmen CoboCards (cobocards.com). Er verließ das Unternehmen 2013 nach seinem vollständigen Sehverlust. Mittlerweile arbeitet er für das Finanzamt aachen-kreis.

Er spricht mit deutsch, Türkisch, Englisch und Spanisch vier sprachen fließend. Er hört gerne Hörbücher, schreibt gerne  und Betreibt den Podcast „Elster für blinde“.

Seit 2026 ist er hauptsächlich als Administrator für BLAutor tätig und betreut die Webseite und die WhatsApp-gruppen.
Foto von Ali Yildirim in  einer gepflegten Parkanlage eines Hotels. Er trägt eine Sonnenbrille.
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Ali Yildirim als Redner einladen

Sie haben die Möglichkeit, herrn ali yildirim als Redner zu Vorträgen über die Gemeinschaft seheingeschränkter und blinder Autorinnen und Autoren, zu inklusiven Veranstaltungen, zu Gründerabenden etc. in der Städteregion Aachen einzuladen. Nehmen Sie hierzu einfach kontakt zu unserem Autor auf:

a.m.yildirim(at)gmail.com

Er freut sich über jede Kontaktaufnahme.
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Wissenschaftliche Veröffentlichungen von Ali Yildirim

Bisher waren seine Veröffentlichungen eher wissenschaftlicher Natur (siehe
Verlagsseite ali Yildirim

Hier ein Auszug

  • Entwicklung einer Vorgehensweise zur Optimierung von Instandhaltungsprozessen mithilfe von mobilen Informations- und Kommunikationslösungen.
  • Cobocards – Preisgekrönter Businessplanfür ein Webunternehmen
  • Strukturwandel und volkswirtschaftliche Bedeutung der Automobilindustrie im historischen Überblick
  • Die Rolle der Inkubatoren bei der Existenzgründung

Veröffentlichungen von Ali Yildirim als BLAutor

Ali Yildirim schreibt humorvolle Geschichten, die zum Schmunzeln anregen.

Leseproben des Autors Ali Yildirim

Zum Schreibthema: schnee von gestern

wenn Zwillinge sich im Muterleib unterhalten

„Glaubst du an ein Leben danach?“, fragte der eine Zwilling noch vor der Geburt.

„Nö. Alles Schnee von gestern“, antwortete der andere Zwilling trocken.

„Und was glaubst du, was hiernach passiert?“

„Nichts. Das Leben endet, und wir zerfallen zu Staub. Und du?“

„Ja, ich glaube an ein Leben danach.“
„Wo wir unsere Hände, Füße, Ohren und Augen ganz anders nutzen?“

„Papperlapapp! Ich bleibe zumindest hier. Hier ist es ruhig und gemütlich. Außerdem sind wir an dieser Schnur befestigt.“

„Du glaubst wohl auch nicht an Mutter, oder?“

„Nein. Auch Schnee von gestern. Das ist eine veraltete Vorstellung unserer Vorfahren. Ich glaube nur an das, was ich auch sehe. Wenn sie existiert, dann zeig sie mir.“

„Ich kann sie dir nicht zeigen, aber ich spüre sie.“

„Glaubst du an den Urknall?“

„Ja, selbstverständlich. Es gab eine gewaltige Explosion, und alles ist entstanden.“

„Komisch … Normalerweise wird bei einer Explosion doch alles zerstört und nicht erschaffen.“

„Klugscheißer!“
„Nanu? Wo fließt das ganze Wasser hin?“

„Oh, ich glaube, es ist so weit. Das nächste Leben erwartet uns.“

„Geh du nur. Ich bleibe hier.“

Die Gynäkologin zog den ersten Zwilling heraus.

„Der zweite Zwilling dreht sich nicht“, sagte die Gynäkologin und half ein wenig nach.

„Hey! Wer fasst da an meinen Fuß? Loslassen! Hilfe, lasst mich hier drin! Ich bin ein Star!“

Auch der zweite Zwilling wurde aus dem Bauch der Mutter geholt. Ihm war bitterkalt. Etwas Grelle stach in seine Augen. Er hasste diese neue Welt. Kurze Zeit später wurde sein Bauchnabel abgeklemmt und er in ein Tuch eingewickelt. Direkt danach fiel er in einen tiefen Schlaf.

In der Neugeborenenabteilung

„Und, endlich wach?“

„Was ist passiert?“

„Wir sind in das neue Leben eingetreten. Ich hatte recht.“

„Ich hasse dich!“

„Und Mutter gibt es auch. Wir waren schon bei ihr.“

„Klugscheißer-Präsident.“
„Was riecht hier so bestialisch?“

„Das bist du. Du hast Pupu gemacht.“
„In dieser Welt läuft alles ein wenig anders.“

„Ich wünschte, ich wäre nie geboren. Vorher habe ich nie Pupu gemacht.“

„Übrigens: Ich bin Angelo. Das kommt von Engel.“

„Nee, ist klar. Und wie heiße ich?“

„Lucy.“
„Ist das nicht ein ungewöhnlicher Name für einen Jungen?“

„Du bist ein Mädchen. Wir sind zweieiige Zwillinge. Ich habe beide bekommen, höhö …“

Lucy griff sich in die Windel.

„Tatsächlich! Ist nicht normalerweise der Junge der Böse in der Geschichte?“

„Tja, diesmal nicht.“

„Hilfe, Hilfe! Ich habe mir in die Windel gemacht.“

„Dein Gerede kommt bei den Erwachsenen nur als Geschrei an.“
„Erst nach zwei Jahren verstehen die dich.“

„Ich will sterben und zu Staub zerfallen.“

„Wir sterben nicht. Es beginnt ein neues Leben.“

„Ach Quatsch, das ist Schnee…“