Neunzehnter Dezember

Türchen 19, 2025

Günter Sehrbrock
Ein Licht im Wald, eine Weihnachtsgeschichte

„ Huch!“ Das wäre mal wieder geschafft. Mit diesen Worten setzte sich Robert auf seinen Stuhl am Frühstückstisch zu seiner Frau. Mit den Fingern streicht er sich durch das noch feuchte Haar. Wenn er nach dem Melken aus dem Kuhstall kommt, die Gummistiefel ins Regal gestellt hat,den Overall auf den Haken gehängt und den Bademantel übergezogen hat, dann begibt er sich in den Keller und stellt sich unter die Brause. Das macht er morgens und abends um den Stallgeruch, der an ihm haftet, los zu werden. Im Schlafzimmer zieht er seinen Tagesanzug an und setzt sich, wie gerade gesagt, an den Frühstückstisch. Er hat schon viel Arbeit hinter sich und 55 Kühe gemolken. Inge, seine Frau, ist zuständig für die Kälber, ab deren Geburt bis zum eventuellen Verkauf. „Es sieht so aus, dass wir morgen am 1. Weihnachtstag im Stall ein Christkind bekommen.“ „Ach Robert, das wäre nicht das erste Mal. Und ich möchte wetten, dass die Olga in der Silvesternacht ihr Kalb zur Welt bringen wird. Vielleicht können wir den Jahreswechsel im Stall feiern.“ Dabei lächelt sie ihren Mann an und legt ihre Hand auf seine, die Hand eines Bauern, breit und groß und mit Schwielen bedeckt.

„Was machst du nach dem Frühstück?“ „Ich muss mich um den Futterwagen kümmern. Etwas stimmt nicht damit.“ „Wenn ich daran denke, wie mein Vater noch gearbeitet hat! Sicher, einen Trecker besaßen wir schon. Aber vieles, was heute mit den landwirtschaftlichen Maschinen gemacht wird, mussten wir noch mit unseren Händen schaffen.“ „Gut, dass die Zeit vorbei ist. Zur Zeit meines Großvaters besaßen wir noch 2 Mägde und 2 Knechte auf dem Hof. Wo sollten wir heutzutage noch Arbeitskräfte für die Landwirtschaft finden?“ „Das magst du wohl sagen! Wir zuhause hatten ja einen kleineren Hof. Und meine 3 Schwestern und ich haben die Arbeit allein schaffen müssen weil unser Vater wegen seiner Krankheit nur bedingt einsatzfähig war.“ Inge stand auf, räumte den Tisch ab und wischte mit einem Tuch die Krümmel herunter. „Dann will ich mal. Ich begebe mich an den Futterwagen. Und was machst du in der Zeit?“ „Hast du das vergessen? Wir haben doch gestern noch darüber gesprochen!“ „Ach ja, stimmt! Du gehst in den Wald und kümmerst dich um den Baum. Du machst das, was meine Mutter, meine Oma und meine Uroma vor dir auch schon gemacht haben.“ „So ist es, Robert!“ Der stieg wieder in seinen Overall und seine Gummistiefel und verließ durch den Nebeneingang das Haus. Er schaute zum Himmel. – Wie das Wetter wohl werden würde? Bis jetzt war es noch erträglich geblieben.- Inge begab sich in die Abstellkammer, nahm aus dem Regal einen Korb und ging damit ins Wohnzimmer. In einer der großen Schubladen des Schrankes lagen die Weihnachtsdekorationen. Sie packte in den Korb: etliche silbrig schimmernde Kugeln, mal rund mal länglich, mal als Tannenzapfen geformt. Dazu 12 Kerzenhalter mit einer Klemme daran. Sie schloss die Lade wieder und ging in die Küche. Aus dem Küchenschrank holte sie ein Päckchen mit Weihnachtskerzen und eine flache Tüte mit Lametta. Im Flur zog sie sich ihren Mantel an und die selbst gestrickte Mütze auf den Kopf. Halt! Ich habe ja was vergessen, murmelte sie vor sich hin, die Streichhölzer. Sie holte sie aus der Küche und legte sie zu den anderen Utensilien in den Korb. Jetzt noch in die Stiefel und los ging es die schmale Fahrstraße hinauf zum Wald. Es waren bis dorthin ca. 200 Meter zu gehen. Am Waldesrand begab sie sich auf einen kleinen Weg bis zu einer Ausbuchtung frei von Bäumen und größtenteils von Felswänden begrenzt. Inge wusste, dass diese Stelle überwiegend windstill war, also geeignet, um die Flämmchen von den Kerzen am Leben zu halten. Sie stand mittlerweile das 10. Mal hier, um den Weihnachtsbaum zu schmücken. Der des vorigen Jahres war zu groß geworden. Sie fand recht schnell eine Tanne, die als Weihnachtsbaum geeignet war. Dann nahm sie die Kugeln aus dem Korb und verteilte sie über den gesamten Baum. Weiter entnahm sie dem Korb die Kerzenhalter. Mit der Klemme befestigte sie sie an verschiedene Zweige. Jetzt stand sie vor dem Baum und schaute einmal von rechts, einmal von links. Sie nickte mit dem Kopf. Ja, Kugeln und Kerzenhalter waren gut verteilt. Sie öffnete das Päckchen mit dem Lametta. Ein paar Minuten später hingen von der Spitze bis zum Grasboden silbrige Fäden von den Ästen herab. Es war nur noch eines zu tun, die Kerzen in die Halterungen zu stecken. Einige schief stehende wurden aufgerichtet. Sie lief zwei Schritte zurück und schaute auf den Baum. Dann umging sie ihn. Ja, von allen Seiten war er gut anzusehen. Sie nahm den leeren Korb und ging die kleine Fahrstraße zurück zum Hof.

Die Arbeiten im Stall waren verrichtet. Robert, vom Stallgeruch befreit, zog seinen guten Anzug an. Inge steckte auch schon in ihrem Sonntagskleid. Sie zogen ihre Mäntel über und die Mützen über die Ohren. „Robert, du kannst mal den Korb tragen!“ In ihm hatte Inge schon alles gepackt, was sie oben neben der Tanne anbieten würde. Sie begaben sich zum Austragshaus der Eltern von Robert. Josef und Maria saßen schon angezogen in der Küche und warteten auf das Abholen. Jetzt gingen die vier gemeinsam den Weg hinauf, den Inge schon am Vormittag, gegangen war. An der Lichtung angekommen, stellte sie den Korb ab, nahm die Streichhölzer und zündete damit die Kerzen an. Die Frauen waren sich sicher, dass dieser Platz an all den Heiligabenden der vergangenen Jahre stets windstill war. Der Baum strahlte in seiner Schönheit. Robert und seine Eltern zeigten Begeisterung über den geschmückten Baum. Jetzt begann der Altbauer, wie jedes Jahr, mit dem Singen von Weihnachtsliedern. Vierstimmig erklangen die Lieder von der stillen Nacht, Heiligen Nacht, süßer die Glocken nie klingen, am Weihnachtsbaum die Lichter brennen und noch weiter Klingglöckchen, leise rieselt der Schnee und O Tannenbaum. Danach wurde es still, sehr still. Nur das schwache Knistern der Flämmchen war noch zu hören. Inge packte den Korb aus. Die anderen drei konnten wählen zwischen aufgeschnittenem Christstollen oder von Inge gebackenen Weihnachtsplätzchen. Sie hatten gewählt. Weiter nahm Inge aus dem Korb vier Becher. Jeder bekam einen in die Hand. Dann öffnete sie die Thermosflasche. Zum Geruch des Tannengrün kam jetzt ein der Kanne entströmender Duft von Glühwein. Sie füllte die Becher und die vier stießen auf die vor ihnen liegende Heilige Nacht an. Während Inge den Korb wieder packte, äußerten sich die Eltern: „Ach Inge, wie schön hast du wieder alles hergerichtet und wie gemütlich ist es und so romantisch! Ob die Tiere des Waldes uns zugesehen haben?“ Robert meinte und dabei glitt ein Lächeln über sein Gesicht: „Ich denke mir, dass es die gleichen Tiere sein könnten, die im vergangenen Jahr uns zugesehen und zugehört haben.“ Ein letzter Blick der viere zu dem Baum. Sie gingen den Weg hinunter zum Hof. Vor dem Austragshaus blieben sie stehen und schauten noch einmal hinauf zum Wald. Alles war dunkel, nur der leuchtende Baum. Die Mutter sprach mit einem Seufzer: „Oh wie schön ist das! Und dazu der Sternenhimmel über uns.“ So war es auch. Der Himmel war voller leuchtender Sterne mit einer Halbsichel des Mondes. Inge wurde beglückwünscht zu dem von ihr geschmückten Baum.

„Wir holen euch um halb zwölf ab“ sagte Robert zu seinen Eltern. „Dann fahren wir gemeinsam ins Dorf, um die Mitternachtsmesse zu feiern.“

Geschenkideen von BLAutor

Drei Anthologien hat unser Arbeitskreis bis jetzt gemeinsam verfasst, und an zwei weiteren haben mehrere unserer Mitglieder mitgewirkt. diese sollten in keinem Bücherregal fehlen.

  1. Blind Verliebt
    ist die neueste im September 2024 erschienene Anthologie des Schreibzirkels BLAutor.
    31 AutorInnen mit Sehbeeinträchtigung beleuchten das Thema auf ganz unterschiedliche Weise. Lassen Sie sich in eine Welt der besonderen Art entführen.
  2. Abenteuerliche Anekdoten blind erlebt
    ist der Titel unserer zweiten Anthologie, die im Oktober 2023 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook auf dem Buchmarkt erschienen ist.
    Dank einer Buch-Patenschaft, die eines unserer Mitglieder übernommen hat, ist auch diese Anthologie mittlerweile aufgelesen worden und somit in den Hörbüchereien für blinde Menschen ausleihbar.
  3. Farbenfrohe Dunkelheit
    ist der Titel unserer mittlerweile zwei mal preisgekrönten ersten BLAutor-Anthologie, die 2022 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook erschienen ist und als Hörbuch produziert wurde und bei den Hörbüchereien für blinde Menschen ausgeliehen werden kann.
  4. Anthologie Weihnachtszauber, 39 einfach schöne Weihnachtsgeschichten
    Es muss ja nicht gleich ein komplett eigenes Buch sein. In einer Anthologie finden sich stets mehrere Autor:innen mit ihren Geschichten zu einem Thema zusammen, um dann gemeinsam ein Buch zu füllen.
    Der Pashaas-Verlag rief zur Teilnahme an dieser Weihnachts-Anthologie auf. Fünf unserer Mitglieder schafften es, ihre Geschichten dort zu veröffentlichen.
  5. Weihnachtsmodus an, mit Autor:innen des Arbeitskreises und anderen
    Und hier ist die fünfte Anthologie, die der Pashaas-Verlag mit 20 Autor:innen, fünf aus unserem Arbeitskreis, herausgegeben hat.
    Es ist eine Weihnachtsanthologie der besonderen Art.

Ein Blick lohnt auch immer auf die Liste unserer Neuerscheinungen, wo die neuesten Werke unserer Mitglieder erscheinen.
Neue Bücher von BLAutor-Mitgliedern

Nähere Informationen über die jeweils mitwirkenden Author:innen erfahren Sie unter
Vitae und Werke.


Der Blindnerd-Adventskalender

Unser blindes Mitglied Gerhard ist blinder Hobbyastronom und das einzige blinde Mitglied der Deutschen Astronomischen Gesellschaft. Seit acht Jahren führt er den Blog Blindnerd.de.
In diesem Jahr fällt sein Adventskalender zwar etwas sparsamer aus, aber ein Blick in seine Weihnachtspost lohnt sich in jedem Fall.

Der Blautor-Adventskalender und der Blindnerd-Adventskalender sind überkreuz verlinkt, so dass man von jedem aus zu den jeweiligen Türchen des anderen springen kann.
Mit
diesem Link gelangen Sie und ihr auf diesen etwas außergewöhnlichen Weihnachtskalender.



Türchen 19 des BLAutor-Adventskalenders 2024

Zuckerschnuten

Von Mari-Wall

Nach einer sehr langen Pause, gingen wir wieder einmal über unseren Weihnachtsdom. Erstaunt lief ich mit meinen Kindern über den gut beleuchteten Platz. Wirklich die Fahrgeschäfte werden immer verrückter. Damals liebte ich schon den Luping, doch jetzt schaue ich mir das Schauspiel von unten an und erfreue mich der Kreischattacken von der Jugend. Es sieht sehr gewagt aus, aber gefallen finden die meisten daran. Nur mein Herz stockt vor Unruhe. „Nein, ich gehe da nicht rein.“ Meine große Enkelin will mich dazu überreden. Mir genügt es, zuzuschauen. Meine Freundin Kerstin ist da schon mutiger. Sie steigt mit ihr ein und ich höre ihre begeisterten schreie. Kerstin sieht trotzdem sehr blass aus. Nach der Fahrt standen sie noch etwas davor und schauten den nächsten Schwung zu, wie auch sie vor Freude schrien. Gehört einfach dazu. Wir zogen dann zum nächsten Angebot. Die Geisterbahn. „Hier komme ich mit.“ „Wie, du kommst mit?“ Da wollte Juliette nicht rein, also übernahm Kerstin diesen Part und ging mit mir zur Kasse. Es war gigantisch. Cool. Man muss schon etwas für Geister übrighaben, dann ist es ein tolles Erlebnis. Ich erzählte begeistert, wie vom Gerippe die Hand durch mein Haar fuhr und Kerstin erschrocken mich festhalten wollte. Ich lachte laut auf und sie bemerkte kurz: „Mir war es, als wollte er dich aus dem Wagen ziehen.“ „Ach, meine Liebe, das ist doch nur Show? Es soll doch echt wirken, nur habe ich keine Bange vor Geistern, denn sie sind ganz nett.“ Wir liefen dann weiter und plötzlich schrie Kerstin, kommt rasch, dort hinten gibt es Zuckerwatte. Die habe ich ja schon viele Jahre nicht mehr genascht. Ich muss unbedingt welche haben.“
„Mir fiel auf, dass auch ich gar nicht mehr weiß wie sie schmeckt. Also werde auch ich sie kosten und mich sicher erinnern, warum ich sie ewig nicht mehr ass.„
Bevor wir zum Stand kamen, trafen wir den Weihnachtsmann vom DOM. Juliette ging mit großen Schritten auf ihn zu und lächelte: „Na Weihnachtsmann, hast auch was für große Mädchen?“ „natürlich meine Kleine, wenn du brav warst?“ Kichernd murmelte sie: „Wie meinst du das denn?“ „Ob du auch immer gute Leistungen bringst? Deiner Familie ein liebes Kind bist?“ „Glaube schon. Kerstin, was meinst du? Oma frage ich lieber nicht, vielleicht sagt sie etwas falsches?“ Kerstin bemerkte kurz und bündig: „Im Verhältnis gesehen, schon.“ Da griff er in den großen Sack und holte eine besonders große Zuckerstange hervor. „Ich glaube, diese hast du dir verdient. Bleibe ein Hilfsbereites Mädchen, dann klappt auch in deinem Leben alles perfekt.“ Sie lachte und nahm die Stange entgegen. Knallrote Streifen hatte sie. Nun standen schon die nächsten Familien bei ihm und die drei gingen weiter zum Zuckerwattestand. Sie nahmen alle davon und der Stab, war vollgepackt damit. „Lecker und so süß.“ Kerstin bemerkte: „Mir waren sie immer zu süß, deshalb ging ich an diesem Stand gerne vorbei.“ Juliette lachte vor Begeisterung. „Cool, macht echt spaß sie zu naschen. Oma, warum ziehst du so eine Schnute? Schmeckt sie dir nicht?“ „Ich erinnere mich, dass sie zu stark klebte und ich sie überall hatte. Meine Haare waren ständig verklebt, meine Nase und Wangen ebenso. Deshalb vermied ich sie stets.“ Nun lachten sie und liefen zum nächsten Karussell. „Möchte einer von den Damen hier mal mitfahren?“ „Nein junger Mann, wir sind schon aus den Kinderschuhen herausgewachsen.„ Mit ihren Zuckerschnuten gingen sie noch einmal eine Runde über den DOM und fuhren dann wieder nach Hause. Es reicht für dieses Jahr. Bis irgendwann wieder. Frohe Weihnachten.

Der Blindnerd-Adventskalender

Unser blindes Mitglied Gerhard ist blinder Hobbyastronom und das einzige blinde Mitglied der Deutschen Astronomischen Gesellschaft. Seit sieben Jahren führt er den Blog Blindnerd.de. In diesem Jahr widmet sich sein Adventskalender ganz den Wundern des Kosmos.
Der Blautor-Adventskalender und der Blindnerd-Adventskalender sind überkreuz verlinkt, so dass man von jedem aus zu den jeweiligen Türchen des anderen springen kann.
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Geschenkideen von BLAutor

Drei Anthologien hat unser Arbeitskreis bis jetzt gemeinsam verfasst, und an zwei weiteren haben mehrere unserer Mitglieder mitgewirkt. diese sollten in keinem Bücherregal fehlen.

  1. Blind Verliebt
    ist die neueste im September 2024 erschienene Anthologie des Schreibzirkels BLAutor.
    31 AutorInnen mit Sehbeeinträchtigung beleuchten das Thema auf ganz unterschiedliche Weise. Lassen Sie sich in eine Welt der besonderen Art entführen.
  2. Abenteuerliche Anekdoten blind erlebt
    ist der Titel unserer zweiten Anthologie, die im Oktober 2023 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook auf dem Buchmarkt erschienen ist.
    Dank einer Buch-Patenschaft, die eines unserer Mitglieder übernommen hat, ist auch diese Anthologie mittlerweile aufgelesen worden und somit in den Hörbüchereien für blinde Menschen ausleihbar.

  3. Farbenfrohe Dunkelheit
    ist der Titel unserer mittlerweile zwei mal preisgekrönten ersten BLAutor-Anthologie, die 2022 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook erschienen ist und als Hörbuch produziert wurde und bei den Hörbüchereien für blinde Menschen ausgeliehen werden kann.
  4. Anthologie Weihnachtszauber, 39 einfach schöne Weihnachtsgeschichten
    Es muss ja nicht gleich ein komplett eigenes Buch sein. In einer Anthologie finden sich stets mehrere Autor:innen mit ihren Geschichten zu einem Thema zusammen, um dann gemeinsam ein Buch zu füllen.
    Der Pashaas-Verlag rief zur Teilnahme an dieser Weihnachts-Anthologie auf. Fünf unserer Mitglieder schafften es, ihre Geschichten dort zu veröffentlichen.
  5. Weihnachtsmodus an, mit Autor:innen des Arbeitskreises und anderen
    Und hier ist die fünfte Anthologie, die der Pashaas-Verlag mit 20 Autor:innen, fünf aus unserem Arbeitskreis, herausgegeben hat.
    Es ist eine Weihnachtsanthologie der besonderen Art.

Nähere Informationen über die jeweils mitwirkenden Autor:innen erfahren Sie unter
Vitae und Werke.


19.12.2024, Gespräch an Heilig Abend

von David Rödle

Hier mein Bruder, nimm dieses Licht, welches unser Schöpfer für uns erschaffen hat und lass uns die Geburt Christi feiern!
Du meinst, es kann uns den Weg durch die Finsternis leuchten?
Nicht nur das, es wird uns auch die nötige Wärme spenden.
Und du möchtest es wirklich mit mir teilen?
Glaube mir, nur wenn wir es miteinander teilen, kann es seinen Zauber entfalten und uns den nötigen Frieden auf Erden schenken!

Geschenktipp

Zwei Bücher hat unser Arbeitskreis gemeinsam verfasst. diese sollten unter keinem Weihnachtsbaum fehlen.

  1. Abenteuerliche Anekdoten blind erlebt ist der Titel unserer neuen Anthologie, die im Oktober 2023 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook auf dem Buchmarkt erschienen ist.
  2. Farbenfrohe Dunkelheit
    ist der Titel unserer mittlerweile zwei mal preisgekrönten ersten BLAutor-Anthologie, die 2022 im Edition Paashaas Verlag als Taschenbuch und iBook erschienen ist und als Hörbuch produziert wurde und bei den Hörbüchereien für blinde Menschen ausgeliehen werden kann.

Auch auf diesem Weg bietet BLAutor seinen Mitgliedern die Möglichkeit, ein eigenes Werk auf dem Buchmarkt zu präsentieren.
Mit dem Kauf dieser beiden Anekdoten unterstützen sie die Arbeit unseres Arbeitskreises.
Und nun kommt noch ein Hinweis auf einen Adventskalender der besonderen Art:

Der Blindnerd-Adventskalender

Unser blindes Mitglied Gerhard ist blinder Hobbyastronom und das einzige blinde Mitglied der Deutschen Astronomischen Gesellschaft. Seit sieben Jahren führt er den Blog Blindnerd.de. In diesem Jahr widmet sich sein Adventskalender Frauen aus wissenschaft und Astronomie, denn Frauen sind in diesen Arbeitsfeldern bis heute unterrepräsentiert.
Der Blautor-Adventskalender und der Blindnerd-Adventskalender sind überkreuz verlinkt, so dass man von jedem aus zu den jeweiligen Türchen des anderen springen kann.
Mit
diesem Link gelangen Sie und ihr auf diesen etwas außergewöhnlichen Weihnachtskalender.