Was auch geschah, nun kann man nichts mehr ändern.
Ich fülle mir ein Glas und atme tief,
ich pack' das alte Jahr in Aktendeckel
und lege es in mein Privatarchiv.
Durchs Glas seh' ich das neue Jahr recht heiter,
voll Hoffnung, sozusagen unbefleckt.
Wer will schon wissen in der ersten Stunde,
dass auch das neue Jahr voll Tücken steckt.
Ein Jahr ist nur ein Teilstück meines Lebens,
es mischt mir Freude, Arbeit, Traurigsein,
und nach dreihundertfünfundsechzig Tagen
tausch' ich es wieder für ein neues ein.
(c) Ursula Patzschke (Erben) / Berlin
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