| Geboren wurde ich 1940 wuchs am Niederrhein auf |
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... besuchte am Schluss die Schule in Oberbayern. Ich studierte, wurde während der
Zeit sehbehindert. Nach einigen Jahren kaufmännischer Arbeit (Dipl.-Volksw.) versandete
ich.
Ich musste mich entscheiden, neu ausholen: studierte Soziologie, Ethnologie und ein Stück
Philosophie, arbeitete als Soziologe in Feldforschung und Lehre. Und immer wieder
sozialarbeiterisch - mit Arbeitsmigranten und ihren Familien. Und mit psychisch Kranken
(Gemeindepsychiatrie).
Schreibversuche häuften sich seit den 80er Jahren. Immer stärker wurde das Bedürfnis, etwas in meiner eigenen Sprache auszudrücken, überhaupt Grenzen zu überwinden: Ich hatte für mich die Kunst entdeckt, nachdem ich mich mehrmals in türkischen Dörfern mit ihrer Erzählkultur aufgehalten hatte. Die anatolischen Bauern, diese Laiensoziologen und Laienphilosophen, steigerten meine Lust am Erzählen, an Scherzkommunikation. Es nicht mehr wissen müssen, es offen lassen können. Beobachtetes und Imaginiertes anders, vielleicht unvoreingenommener, auszudrücken.
Freundeskreis. Außer sich(2001), Balussa(2006) und Mecklenburg forever(2007).
Der Essay Omnibus - Volkserhebung - Volk(2008).
2006 produzierte ich als Audio-CD das Hörspiel Große Gesten, das beim Hörspielpreis der Leipziger Buchmesse in die Endrunde kam.
Das aktuelle Romanprojekt Brasilien ist abgeschlossen. Es hat dem Titel Ein viel versprechender Rucksack. Protagonisten des Romans sind Albert, ein deutscher Schriftsteller in der Lebenskrise, und Gina, eine willensstarke brasilianische Eurythmistin und Lehrerin in São Paulo. Die entstehende Liebe zwischen en beiden scheitert schließlich. Doch durch die hautnahe Berührung mit den Lebensbedingungen von Straßenkindern in den Favelas, die er ihr verdankt, wird der Schriftsteller ein Stück weit aus seiner endlosen Selbstbespiegelung herausgerüttelt.
Seit Mitte 2007 gibt es die Webseite www.thomas-maurenbrecher.de, zu deren Besuch ich einlade.
Istanbul, mein anderes Leben (Erzählung)
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