Willkommen,
in meiner Hand
vom Herbstwind getragen.
Hab Dank
in dieser Stunde der Dämmerung
am offnen Fenster.
Ich halte dich
und hör nach deinem Lied.
Vorüber ging des Sommers Zeit,
verändert sind die Farben,
es schwinden mir die Kräfte schon,
der Wind tönt so von weit.
Mein teurer Gast,
nun hör auch du mein Wort.
Dich trieb der Sturm
sehr weit.
Und ich?
Ich bin wie du nur Gast
und ebenso verwaist,
ein Blatt.
(c) Sara Rietz / Pirna
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