Ihr Blumen, meine lieben Blumen
auf dem Balkon,
ihr versinkt nun allmählich
in den tiefen Traum,
in dem der Wind für euch sein Lied
leise und sanft singt.
Nur fremde Augen bewunderten
in der Blütezeit eure Pracht.
Meine Hände hegten euch
helfend und sorgsam,
um eure Schönheit zu bewahren,
solang ihr die Wärme spürt.
Wenn das Licht langsam auch für euch vergeht,
träumen wir nun gemeinsam
in Ruhe vom Lenz.
Wir warten auf das Erwachen,
auf neue Pracht, neue Gnade,
und ich hoffe, hoffe sehr,
meine Hände werden euch dann,
im nächsten Jahr auch wiedersehn.
(c) Sara Rietz / Pirna
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