Der Strand hat kleine bunte Steine.
Meine Füße spielen im seichten Wasser mit kleinen Schwärmen winziger Fische - manchmal
kitzeln sie meine Zehen.
Ich warte auf den Sonnenuntergang, der an dieser Stelle besonders schön ist.
Plötzlich taucht ein Kopf aus dem Wasser auf, verschwindet, taucht wieder auf; so spät
noch ein Schwimmer? Nein! Es sind Delphine!
Ein großer Schwarm! Mit einer Leichtigkeit heben sich jetzt die dunkel glänzenden
Körper aus dem Meer, um in einem eleganten Bogen wieder in die Fluten zu gleiten.
Für mich ein faszinierender Tanz, der sich ständig rhythmisch zu wiederholen scheint.
Währenddessen überzieht die tief stehende Sonne das Meer mit einer blutroten Farbe, die
in ein Türkis wechselt, welches langsam verblasst.
Die Delphine sind weit draußen,
ich kann sie kaum noch erkennen.
Die Berge haben sich in dunklen Samt gehüllt,
und die untergehende Sonne malt am Himmel traumhafte Farben.
Ich nehme meine Sandalen und gehe.
(c) Doris Lalas / Eichenzell
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