In der Zeitung las Ulla eine Annonce. Die dabei üblichen Abkürzungen bereiteten ihr
keine Schwierigkeiten. Ein Professor Doktor, 71 Jahre alt, suchte die Bekanntschaft mit
einer Dame. Eine spätere Heirat sei möglich. Ulla sagte sich, ich werde mein Glück
versuchen. Sie schrieb dem Inserenten, dass sie Lehrerin war, 68 Jahre alt, allein
stehend, aber leider vollschlank sei. Sie war sich sicher, keine Antwort zu bekommen. Doch
sie täuschte sich und hätte, wenn es ihre Körperfülle erlauben würde, vor Freude
einen Luftsprung gemacht. Der Unbekannte teilte ihr mit, er möchte sie kennen lernen und
schlug als Treffpunkt ein vornehmes Restaurant vor. Falls der Termin für sie unpassend
sei, möge sie ihn bitte informieren. Ulla betrat schon eine halbe Stunde vor dem
angegebenen Zeitpunkt das Restaurant. Sie war der einzige Gast und nahm am Fenster Platz.
Beim Ober bestellte sie Torte mit Schlagsahne. Für ihre Figur war das zwar nicht
vorteilhaft, aber sie genoss es so gerne. Aufgeregt fragte sie sich immer wieder:
"Werde ich ihm gefallen? Bin ich nicht zu dick? Wie wird er aussehen? Ist meine
Frisur noch in Ordnung? Sitzt mein Kostüm richtig?" Leider konnte sie keinen Spiegel
entdecken im Cafe und zur Toilette zu gehen, wo bestimmt einer zu finden wäre, wagte sie
nicht, denn jeden Augenblick könnte der Erwartete eintreffen. Nervös aß sie weiter. Sie
hatte die Schlemmerei gerade beendet, da sah sie, dass ein schickes Auto vor dem
Restaurant parkte. Welch Wagentyp es war, konnte sie nicht beurteilen. Damit befasste sie
sich nie. Ein gut gekleideter, schlanker, großer, weißhaariger Mann mit Hornbrille
entstieg dem Fahrzeug. Er betrat mit einem Rosenstrauß in der Hand das Lokal, schritt auf
Ulla zu, verbeugte sich leicht und fragte leise: "Frau Müller?" Ulla bejahte
und der Herr stellte sich vor: "Professor Doktor Ferdinand Meier. Ich bin entzückt,
gnädige Frau, Sie kennen zu lernen. Herr Ober, bitte zwei Glas Sekt." Dann
überreichte er Ulla die Rosen, dabei eine Verbeugung machend. Der Sekt wurde serviert.
"Auf unsere Bekanntschaft", sagte der Herr, das Glas erhebend. "Sie sind zu
gütig, Herr Professor." "Aber nicht doch. Lassen wir das Professor. Ich bin der
Ferdinand. Noch lieber höre ich Ferdi. Ich darf doch Ulla sagen?"
"Selbstverständlich." Der Professor bestellte erneut Sekt, äußerte jedoch,
dass er danach nur noch Mineralwasser trinken werde, weil er noch fahren wolle. "Auf
Dein Wohl, Ulla." "Auf Dein Wohl Ferdi." Dann speisten sie vorzüglich und
der Professor überließ dem Ober ein ansehnliches Trinkgeld. Es war ein angenehm
verbrachter Nachmittag. Ferdi fuhr Ulla heim. Es interessierte sie, wo er wohne und
erfuhr, er mache Urlaub in der Sächsischen Schweiz. Er wäre erfreut, wenn sie ihn in der
Pension besuche. Mit Freude war sie dazu bereit. Sie wollte ihn an sich fesseln. Deshalb
bot sie ihm sehr bald an, bei ihr zu wohnen. Dankend nahm er an. Für Ulla begann eine
schöne Zeit mit Spazierfahrten, die ihr gefielen. Dadurch bekam sie Sehenswürdigkeiten
und Orte in der Sächsischen Schweiz zu sehen, wo sie sonst nie hätte hinkommen können.
Sich an den Benzinkosten zu beteiligen, lehnte Ferdinand stets ab. Ulla erfuhr, dass Ferdi
seit einigen Jahren verwitwet sei. Da er glücklich verheiratet gewesen war, habe er kein
Interesse an Beziehungen zu anderen Frauen gehabt. Doch auf Dauer gefiel ihm das
Alleinsein nicht mehr und deshalb hätte er das Inserat aufgegeben. Er sei froh, Ulla
gefunden zu haben und wenn sie wolle, könnten sie in ein, zwei Jahren heiraten. Ulla
gestand, als junge Frau verheiratet gewesen zu sein. Aber nach einem Jahr habe der Mann
sie und ihr gemeinsames Kind verlassen. Warum, wisse sie nicht. So lange sie als Lehrerin
wirkte, hätte sie Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen gehabt. Doch das sei nach dem
Ausscheiden aus dem Schuldienst eingeschlafen. Es wäre ihr auch nie gelungen, eine feste
Bindung zu einem Mann anzuknüpfen. Egal wie sie es anstellte. "Es klappte nie",
schüttete sie Ferdinand ihr Herz aus. Der Kummer darüber veranlasste sie, unkontrolliert
zu essen und sie wurde mehr als vollschlank! Doch jetzt sei alles ganz anders. "Ach
Ferdi, ich fühle mich so glücklich. Wie im Himmel, seit wir uns kennen." "Das
freut mich, Ulla. Du gefällst mir ausgezeichnet. Die Mageren sind mir zuwider. Das sind
doch Hungerleiderinnen." "Ich muss mich also nicht schämen, weil ich dick bin?
Trotzdem wirst Du mich heiraten?" "Gewiss, mein Liebling. Aber ein Jahr müssen
wir warten. Weißt Du, liebe Ulla, ich habe zurzeit noch viele berufliche Verpflichtungen.
Obwohl ich schon lange eremitiert bin, halte ich immer noch Gastvorlesungen an vielen
Universitäten und muss oft an Tagungen und Kongressen teilnehmen. Deshalb bin ich viel
auf Reisen und kann nicht ständig bei Dir sein. Ich hoffe, Du siehst es ein und machst
mir keine Vorwürfe." "Mach Dir deshalb keine Sorgen, mein lieber Ferdi. Ich bin
stolz auf Dich." Sie vergötterte den Herrn Professor und glaubte ihm jedes Wort.
Ulla war froh, endlich wieder einen Mann gefunden zu haben. Einen Mann für ihr weiteres
Leben. Professor und Doktor ist er sogar. Vom Glück war Ulla überwältigt. Ein Jahr oder
zweie müsste sie noch bis zur Hochzeit warten, hatte er ihr gesagt. Doch wie schnell
verfliegt die Zeit, wenn man älter ist. Ulla träumte von der Hochzeit. Werden wir auch
kirchlich getraut? Ich muss Ferdi fragen, wie er darüber denkt. Werden wir eine
Hochzeitsreise machen? Wohin? Nach Prag, Budapest, Rom oder Paris? Ach, es gibt doch so
zahlreiche Ziele und Möglichkeiten. Werden zur Hochzeit viele Gäste kommen oder findet
die Feier im engsten Familienkreis statt? Hat Ferdi Verwandte? Warum spricht er nie
darüber? Ich werde mir ein Kostüm nähen lassen, ob aus weißem oder blauem Samt, muss
ich mir noch überlegen. Mit Schleier kann ich bei meinem Alter nicht mehr zur Trauung
gehen. Ich werde mit Ferdi alles besprechen. Ist ja noch ausreichend Zeit. Hoffentlich
muss er nicht zu oft zu Kongressen und so was. Ich mache ihm deswegen ja keine Vorwürfe.
Doch mir ist es lieber, wenn ich ihn bei mir habe. Derartige Gedanken beschäftigten Ulla
oft Nach einer längeren "Dienstreise" kehrte Ferdinand nach Dresden zu Ulla
zurück. Er sagte ihr, in einigen Tagen müsse er nach Prag fahren. Ein tschechischer
Bekannter wolle ihm dort ein lukratives Angebot unterbreiten und die Gelegenheit dürfe er
sich nicht entgehen lassen. Zum vereinbarten Termin trat Ferdinand die Reise an. Eine
Stunde später läutete unerwartet Ullas Telefon. Ferdi teilte ihr mit, er habe Pech
gehabt. Für Minuten musste er den Wagen verlassen, um eine Toilette aufzusuchen. In
dieser kurzen Zeitspanne habe ein Unbekannter die Kreditkarte entwendet. Leichtsinniger
Weise habe er, Ferdinand, sie im Handschuhfach liegen lassen. Nun müsse er umkehren, denn
für die Weiterfahrt und die Hotelkosten reiche sein Bargeld nicht. Ulla war erfreut, den
Lieben so schnell wieder zusehen und tröstete ihn: "Mach Dir keine Sorgen. Wenn Du
Geld brauchst, helfe ich gerne." "Das ist lieb von Dir, Ulla, Ich lasse das
Konto sperren und sobald ich eine neue Karte habe, gebe ich Dir alles zurück. Ich wollte
mit Dir auch nach Hamburg fahren, um Dir die Häuser zu zeigen, die ich dort besitze. Ein
Abstecher nach Helgoland wäre auch schön. Doch das können wir erst, wenn ich wieder an
mein Geld komme." "Ach, Ferdi. Warum sollen wir warten? Hamburg würde mich
reizen. Auf die Reeperbahn lasse ich Dich aber nicht. Du würdest vielleicht verführt.
Und Helgoland lassen wir auch. Ich könnte seekrank werden. Was denkst Du, Ferdi, wenn wir
eine kleine Rundreise durch Deutschland machen? Das Holstentor in Lübeck, den Kölner Dom
würde ich mir gerne ansehen. Auch das Hofbräuhaus in München. Ich komme doch sonst
nirgendwo hin. Hotelzimmer oder Pensionen finden wir garantiert. Ich bezahle alles. Ich
habe ja gespart." "Gut, mein Liebling, Deine Reisewünsche werden erfüllt und
ich erstatte später alle Auslagen. Unterwegs werden wir Gelegenheit haben, eine Bank
aufzusuchen. Dann lasse ich auf Dein Konto 10 000 ? überweisen." "So viel,
Ferdi?" "Warum nicht? Das bist Du, meine liebe Ulla, mir wert." Sie traten
die Reise an. In verschiedenen Hamburger Stadtteilen zeigte Ferdinand auf gut erhaltene
mehrstöckige Wohnhäuser, die ihm gehören würden. Das Betreten lehnte er ab, weil die
Mieter ihn nicht kennen. Sie zahlten die Miete auf sein Konto ein. Auch eine sehr schöne
Villa, an der sie vorüber fuhren, sei sein Eigentum. Ein Künstler wohne darin. Der
möchte das Grundstück erwerben. Doch den Verkauf lehne er, Ferdinand, strikt ab. Sie
reisten weiter. In Frankfurt am Main parkte der Professor vor einer Bank. Geduldig wartete
Ulla im Auto. Nach einer halben Stunde kam Ferdinand aus dem Bankgebäude. "Es ist
alles geregelt, Liebling. 10 000 ? werden auf Dein Konto überwiesen." Ullas
Wünschen entsprechend, fuhren sie mit dem Auto durch die Republik. Selbstverständlich
beglich Ulla sämtliche Unkosten. Das Geld bekäme sie ja zurück. Als sie wieder in
Dresden waren, besuchte Ulla eine Bekannte. Ihr schwärmte sie vor, wie erlebnisreich die
Reise war und wie viel Schönes sie gesehen habe. Daraufhin meinte die Bekannte, es habe
doch sicherlich eine Stange Geld gekostet, ob der Herr Professor denn soviel bezahlen
konnte. Ulla entgegnete, sie habe die Ausgaben erstmal übernommen und bekäme sie in
dreifacher Höhe ersetzt. "Bist Du Dir so sicher? Spürst Du nicht, dass Du einem
Gauner auf den Leim gegangen bist?" "Wo denkst Du hin? Mein Ferdi ist ein
hochanständiger, gebildeter, großzügiger Mann. Doch kein Betrüger. Er hat auch gute
Beziehungen zu Ämtern und zu einflussreichen Leuten. Meinem Sohn, Du weißt ja, dass er
seit Jahren arbeitslos ist, wird er eine Stelle besorgen." "Das glaubst Du
alles?" "Warum nicht? Du kennst den Professor ja nicht, sonst würdest Du nicht
so sprechen." Zu Hause berichtete Ulla von dem Gespräch und Ferdinand sagte:
"Du hast gut geantwortet, mein Schatz. Ich danke Dir. Geh morgen bitte mal zur
Sparkasse. Das Geld müsste inzwischen auf Deinem Konto sein." Ulla suchte die
Sparkasse auf und erfuhr, es sei keine Überweisung eingegangen, aber von ihrem Guthaben
hätte sie in den vergangenen zwei Monaten insgesamt 3000 ? abgehoben. Weil es nie
erhebliche Beträge waren, hatte sie darüber die Übersicht verloren. Sie fuhr mit dem
Taxi heim und teilte ihrem Liebsten das in der Sparkasse gehörte mit. Der Professor
stellte sich überrascht. "Das ist mir unerklärlich. Irgendetwas ist schief
gelaufen. Ich fahre sofort zu meiner Bank, zum Glück gibt es hier eine Filiale. Dort
lasse ich die Angelegenheit prüfen." Er kehrte eine Stunde später zurück und sagte
zu Ulla: "Es wird geklärt. Für Deinen Sohn ist auch alles geregelt. Er kann am
Montag in der Stadtbibliothek als Archivar anfangen." Ulla strahlte vor Freude, doch
ihr Sohn war skeptisch. Seit Jahren suchte er vergeblich nach einer Arbeitsstelle und
diesem Herrn gelang es auf Anhieb? Die Bibliothek hatte keine Bewerbung angefordert, kein
Einstellungsgespräch angekündigt. Trotzdem könnte er dort arbeiten? Das Ganze erschien
sonderbar. Durfte man dem Professor überhaupt trauen? Der Sohn ging zur Polizei, brachte
seine Bedenken vor und gab eine gute Personenbeschreibung des Herrn Professor. Tags darauf
bemerkte Ulla verwundert, dass Ferdinand in sein Mobiltelefon sprach. Wurde er angerufen?
Die Handy-Melodie hatte sie nicht vernommen. Für Telefonate nutzte er das Gerät selten,
weil die Gespräche damit sehr teuer werden können. Wenn der Professor telefonieren
wollte, nahm er deshalb stets Ullas Festnetztelefon. Irgendjemand muss also angerufen
haben. Wer könnte es sein? Ulla hörte nur, was Ferdinand sagte. "Das kommt sehr
überraschend für mich. . Ich verstehe, sie brauchen eine Vertretung. .. Wegen Erkrankung
sagte der Kollege ab? . Sie bitten . mich, die Vertretung zu übernehmen? . Ist gut, aber
es bringt meinen Zeitplan durcheinander. Dass die Wahl auf mich fiel, ist eine Ehre für
mich. . Sie zahlen sogar ein Honorar? . Ja, mit der Höhe bin ich einverstanden. Sie
entspricht meinen Vorstellungen. . Es darf nicht bar ausgezahlt werden? Schade. Im Vertrag
wird meine Kontoverbindung eingetragen? . Ist gut, ich nehme den Auftrag an. Danke für
ihren Anruf." Ulla wurde aus dem Gehörten nicht klug. Jedoch berichtete Ferdinand
sofort über den Anruf. Morgen solle in Kiel ein zweitägiges Symposium über medizinische
Probleme stattfinden. Da der Leiter der Veranstaltung unerwartet erkrankt sei, habe man
ihn, Ferdinand, gebeten, die Leitung zu übernehmen. Er habe zugesagt. "Ulla, ich
muss dich deshalb bitten, mir 100 ? vorzuschießen. 200 ? sind mir aber lieber."
"Das ist doch keine Frage, mein Liebling. Ich freue mich, dass deine Kenntnisse so
hoch geschätzt werden." Spät abends kehrte der Professor Doktor med. aus Kiel
zurück. Er war erschöpft und legte sich sofort nieder. In den Frühstunden klingelte es
an der Wohnungstür. Ulla warf sich einen Morgenmantel über und öffnete. Zwei Herren
standen vor ihr. "Kriminalpolizei. Wohnt ein Herr Professor Meier bei Ihnen?"
"Ja, aber der schläft noch." "Wecken Sie ihn. Sofort." Ferdinand war
bereits angekleidet. Er setzte seine Brille auf und dann klickten die Handschellen. Beim
Fortgehen murmelte er vor sich hin: "Irgendwann musste es ja so kommen."
Verwirrt und weinend ließ sich Ulla in ihr Bett fallen: "Ferdi, mein armer Ferdi.
Warum nimmt man dich von mir fort? Was soll das bedeuten? Du bist doch ein so lieber
Mensch. Was soll ich ohne dich anfangen? Ach, mein lieber Ferdi." Sie fand keine
Ruhe. In der Zeitung erschien eine kurze Pressemitteilung, dass ein seit längerer Zeit
gesuchter Heiratsschwindler festgenommen wurde und das durch ihn gestohlene Kraftfahrzeug
sichergestellt werden konnte. Die Bild-Zeitung brachte ein Foto des Übeltäters und
schrieb: "Der sich Professor nennende Meier liebte das Motto: In jedem Städtchen ein
anderes Mädchen. Schon vor zehn Jahren kam er auf den Gedanken, auf Kosten der Frauen zu
leben. Er wählte weit voneinander entfernt wohnende, allein stehende ältere Damen aus,
die er betören konnte, spielte ihnen den Gentleman vor und nutzte sie aus. Mal trat er
als Geschäftsmann, mal als erfolgreicher Unternehmer, aber meist als Professor oder
Doktor in Erscheinung. Stets nannte er einen anderen Namen. Bewundernswerter Weise vergaß
er nie, wie er sich bei der jeweiligen Dame genannt hatte. Den gutgläubigen Frauen
versprach er alles Mögliche, auch die Heirat und schwatzte ihnen Geld ab. Was er bei
einer bekam, gab er der anderen, weil er ja seine Schulden abtragen wollte. Gewissenhaft
führte er Buch über seine Einnahmen und Ausgaben, verschwieg es jedoch vorsorglich.
Bemerkte er, dass bei einer Frau nichts mehr zu holen war, oder eine begann, ihm zu
misstrauen, blieb er für diese unauffindbar. Auch den Nachforschungen der Polizei konnte
er geschickt entgehen." Das Ereignis war Stadtgespräch. Ulla jammerte der Bekannten
die Ohren voll: "Das hatte ich nicht erwartet. Ferdi machte doch einen sehr soliden
Eindruck. Wie konnte ich mich so täuschen lassen? Sein Telefonat mit Kiel war bestimmt
auch Theater und ich Dummkopf gab ihm noch 200 ?. Wer weiß, welcher Frau er sie brachte.
Die wird sich gefreut haben." Die Bekannte fragte: "Ulla, bist Du nun
kuriert?" "Ach, warum bin ich so reingelegt worden? Warum habe ich nie Glück
mit den Männern? Bin ich zu ungeschickt oder sehe ich zu hässlich aus? Nicht mal im
Traum hätte ich gewagt, zu denken, dass Ferdi ein Betrüger ist." "Aus Schaden
sollte man klug werden. Gibst Du nun die Männersuche auf?" "Warum soll ich es.
Es sind doch nicht alle Männer so schlecht. Ich suche weiter."
(c) Dieter Rietz / Pirna
zurück zur Seite Dieter Rietz
zurück zur Seite Vita und Werke
zurück zur Startseite